28.11.2022

Herz-Mariä-Sühnesamstag - Rosenkranz in Mainz


Der nächste Samstag — 3. Dezember — ist der erste Samstag im Monat und somit Herz-Mariä-Sühnesamstag, wie von der Muttergottes in Fatima die ersten Samstage eines jeden Monats bezeichnet wurden. Sie wünschte an diesen Samstagen das Gebet des Rosenkranzes, fünfzehnminutigen Betrachtung der Rosenkranzgeheimnisse, sowie Beichte und Kommunion zur Sühne für die Beleidigungen, die von den Menschen dem Unbefleckten Herzen Mariens zugefügt werden.




Um diese Sühne auch öffentlich zu leisten, beten wir jeden ersten Samstag um
16 Uhr einen Rosenkranz in Mainz, am Marienbrunnen
vor dem Haus (Café) Kirschgarten 21,
da der Domplatz vom
Weihnachtsmarkt belegt ist.




Herzliche Einladung!


06.08.2022

  


DER PRÄSIDENT ALLER WAHREN ECUADORIANER

VON GESTERN, HEUTE UND IMMER

Der Märtyrer, Präsident und Verteidiger des Glaubens, wurde in Ausübung seines Amtes am 6. August 1875 ermordet.

Als öffentlicher Mann von großer Frömmigkeit und Liebe für die heilige katholische Kirche und das Papsttum gab er ein Beispiel für die Einsetzung aller Dinge in Christus, einschließlich seiner sozialen und politischen Herrschaft.

Als Präsident der Republik weihte er Ecuador dem Heiligsten Herzen Jesu, moralisierte die Nation und ihre Institutionen, förderte die Verbreitung der Religion im Volk und brachte dem ganzen Land großen materiellen Wohlstand.

Garcia Moreno ließ sich nicht einschüchtern, wenn es um die Grundsätze der Religion und die Rechte Gottes ging, und griff notfalls auch zu den Waffen.

Er war das einzige Staatsoberhaupt, das den seligen Papst Pius IX. unterstützte, als die antikatholischen Kräfte in den Kirchenstaat eindrangen.

In einem Brief an Papst Pius IX. sagte er:

„Welch ein Glück für mich, um unseres Erlösers willen gehasst und verleumdet zu werden, und welch ein großes Glück wäre es für mich, wenn Euer Segen mir vom Himmel erreichen würde, mein Blut für Ihn zu vergießen."

Vgl. Brief an Pius IX. vom August 1875.

Er wurde aus Hass gegen seinen Glauben zum Märtyrer und gab seine Seele am 6. August 1875 am Fuße des Altars der Schmerzensmutter in der Kathedrale von Quito auf, die er sehr verehrte. Das Land war in Trauer und das Volk verwaist, weil es keinen wahren Vater mehr hatte.

Seine letzte Geste war ein Glaubensbekenntnis: Schon auf dem blutigen Boden schrieb er seinen berühmten Satz:

GOTT STIRBT NICHT!

 

 

Übersetzt aus dem Spanischen mit DeepL/Translator (kostenlose Version)

Quelle: garciamoreno1875@yahoo.es

30.07.2022

Vision unserer Zukunft vom Mai 1873

(Don Bosco)

Es war eine dunkle Nacht (geistige Verwirrungen), die Menschen vermochten nicht mehr zu unter-scheiden, welcher der einzuschlagende Weg sei, um an ihre Orte zurückzukehren, als am Himmel ein herrlich glänzendes Licht erschien, das die Schritte der Wanderer wie am Mittag erhellte. In jenem Augenblick wurde eine Menge Männer, Frauen, Greise, Kinder, Mönche, Nonnen und Priester mit dem Papst an der Spitze aus dem Vatikan kommen und sich in Prozession formen gesehen.

Aber siehe: ein wütender Sturm. Indem jenes Licht ziemlich verdunkelt wurde, schien sich eine Schlacht zwischen dem Licht und der Finsternis zu entwickeln. Inzwischen kam man zu einem mit Toten und Verwundeten bedeckten Platz, von denen mehrere mit lauter Stimme um Stärkung baten.

Die Reihen der Prozession lichteten sich sehr. Nachdem sei ein Stück weit gegangen, das zweihundert Sonnenaufgängen (=200 Tage) entspricht, gewahrte jeder, daß er (der Papst?) nicht mehr in Rom war.

Verzagtheit ergriff die Seelen aller, und sie scharten sich um den Papst, um seine Person zu schützen und ihm in seinem Nöten beizustehen.

In jenem Augenblick wurden zwei Engel gesehen, die ein Banner trugen und es dem Papst überreichten, wobei sie sprachen: „Empfange das Banner derjenigen, die die stärksten Heere der Erde schlägt und zerstreut. Deine Feinde sind verschwunden, deine Söhne rufen mit Tränen und Seufzern nach deiner Rückkehr.“

Richtete man dann den Blick auf das Banner, so sah man auf einer Seite geschrieben: Regina sine labe concepta (Königin ohne Sünde empfangen), und auf der anderen: Auxilium Christianorem (Hilfe der Christen)

Der Papst ergriff mit Freude das Banner, aber als er die kleine Zahl derer betrachtete, die um ihn geblieben waren, wurde er sehr betrübt.

Die beiden Engel sagten hierauf: „Gehe sofort deine Kinder trösten! Schreibe an deine in den verschiedensten Teilen der Welt verstreuten Brüder, daß eine Reform in den Sitten der Menschen notwendig ist. Dies läßt sich nicht anders erreichen, als indem man dem Volke das Brot des göttlichen Wortes bricht. Unterweiset die Kinder,  predigt die Loslösung von den irdischen Dingen.

Es ist die Zeit gekommen“, so schlossen die beiden Engel, „daß die Armen den Völkern Verkünder des Evangeliums werden. Die Leviten werden von der Hacke und Spaten und vom Hammer genommen (geistliche Berufe vom Arbeiter- und Bauernstande), damit sich die Worte Davids erfüllen: Gott hat den Armen von der erde erhöht, um ihn auf den Thron der Fürsten seines Volkes zu setzen.“

Nachdem der Papst dies gehört, machte er sich auf, und die Reihen der Prozession begannen sich zu verstärken. Als er dann die Heilige Stadt betrat, begann er zu weinen über die Verzagtheit, in der sich die Bürger befanden, deren viele nicht mehr waren. Nachdem er wieder in Sankt Peter eingetreten, stimmte er das Te Deum an, worauf Chor von Engeln singend antworteten: „Gloria in excelsis Deo et in terra pax hominibus bonae voluntatis.“

Als der Gesang beendet war, hörte die Dunkelheit ganz auf, und es zeigte sich eine herrlich glänzende Sonne  (eine neue gerechte Ordnung nach dem Dritten Weltgeschehen).

Die Städte, die Orte, das Land war an Bevölkerung verringert; die Erde war zerstampft wie von einem Gewitter, von einem Wolkenbruch und von Hagel, und die Leute gingen einander entgegen und sagten ergriffenen Gemütes: „Das ist der Gott Israel.“

Vom Beginn des Exils (des Papstes) bis zum Gesang des Te Deum erhob sich die Sonne zweihundertmahl. Die ganze Zeit, die in der Erhüllung jener Dinge verstrich, entspricht vierhundert Sonnenaufgängen.“

 

Quelle:  Reinigung der Erde – Prophezeiungen über die Zukunft der Menschheit – Josef Stocker -  Mediatrix-Verlag – A-3423 St. Andrä-Wördern bei Wien

 

22.07.2022

Gebet zur Königin der Engel

 


Prophetie des Pater Louis- Edouard Cestac
(1801-1868, Gründer der Kongregation der Dienerinnen Mariens)

Am 13. Januar 1864 wurde P. Cestac im Heiligtum Unserer Lieben Frau von der Zuflucht in Anglet (Pyreneen) plötzlich wie von einem Strahl göttlicher Klarheit erschüttert. Er sah die Dämonen auf der ganzen Welt verbreitet und überall unaussprechbaren Schaden anrichten. Gleichzeitig hatte er eine Vision der allerseligsten Jungfrau Maria. Diese gute Mutter sagte ihm, dass die Dämonen in der Tat auf der ganzen Welt entfesselt seien. Deswegen sei die Stunde gekommen, sie als Königin der Engel anzurufen und sie zu bitten, Legionen heiliger Engel zu senden, um die Mächte der Unterwelt zu bekämpfen und niederzuwerfen. „Meine Mutter“ sagte der Priester, „Ihr seid so gut, könntet Ihr sie nicht schicken, ohne dass man darum bittet?“ – „Nein“, antwortete die allerseligste Jungfrau, „das Gebet ist eine Bedingung, die von Gott gestellt wird, auch wenn man Gnaden erhalten möchte.“ – „Wenn es so ist, meine Mutter, würdet Ihr uns dann lehren, wie man beten muss?“ Daraufhin erhielt er von der allerseligsten Jungfrau das Gebet «Erhabene Königin» (untenstehend aus dem Französischen übersetzte, authentische Fassung!)

Nachdem das Gebet vom Bischof von Bayonnne gut geheißen worden war, wurde es auf Anregung des ehrwürdigen Paters Louis-Edouard Cestac auf dem ganzen katholischen Erdkreis verbreitet, überall begleitet von außergewöhnlichen Gnaden. Es ist noch zu erwähnen, dass beim ersten Druck die Druckerpresse gleich zweimal kaputt ging.

GEBET

Erhabene Königin des Himmels, höchste Herrin der Engel, die du von Anbeginn von Gott die Macht und die Sendung erhalten hast, den Kopf Satans zu zertreten, demütig bitten wir dich: Sende deine himmlischen Legionen, damit sie, unter deinem Befehl und durch deine Macht, die Dämonen verfolgen, überall bekämpfen, ihre Verwegenheit zuschanden machen, und sie in den Abgrund zurückstoßen. Wer ist wie Gott!

O gute und zärtliche Mutter, du wirst immer unsere Liebe und unsere Hoffnung sein!

O Muttergottes, sende die heiligen Engel, um uns zu verteidigen und den grausamen Feind weit von uns fernzuhalten.

Heilige Engel und Erzengel verteidigt uns, beschützt uns! Amen.

 

Dieses Gebet wurde von hl. Papst Pius X. ausdrücklich empfohlen. Besonders in der heutigen Zeit ist es, als Heilmittel gegen die Geister der Finsternis und gegen die Kräfte des Hasses und der Angst, für die Gläubigen sicher von geistlichem Nutzen. Auf Anweisung des Generalpriors beten die Mitglieder des Instituts dieses Gebet täglich vor den Laudes.

 

Quelle: Gebetsbild Kloster Maria Engelport, www.kloster-engelport.de

 

Weitere Gebetsbilder zu bestellen unter: Tel 06762/9639750
oder email@institut-christus-koenig.de

 

13.07.2022

Fatima - Eine Bekräftigung unseres Glaubens



Lektionen, die leicht übersehen werden können

In FATIMA prangerte die Gottesmutter die schreckliche moralische Dekadenz der Menschheit an und warnte vor schrecklichen Strafen, wenn sich die Menschen nicht bekehren würden: „Ein weiterer, noch größerer Krieg“, die Ausbreitung der „Irrtümer Russlands“, die „Verfolgung der Kirche und des Heiligen Vaters“. Die Strafe würde sich auch nicht auf dieses Leben beschränken, denn danach käme die tausendfach schlimmere ewige Strafe der Hölle, wenn wir uns nicht bekehrten. Sie bot uns auch die Mittel an, die wir ergreifen müssten, um unser Leben zu ändern und solch schreckliche Strafen zu vermeiden.

Manchmal wird uns fröhlich versichert, dass Gott mit der heutigen Welt zufrieden ist. In der Tat! Ist Gott glücklich mit einer Welt des Agnostizismus, des Naturalismus, der moralischen Laxheit und der Anbetung des irdischen Glücks - einer Welt, die allem widerspricht, was die Gottesmutter gesagt hat?

Natürlich gibt es eine ganze Reihe von „evolutionistischen“ Soziologen, die stolz erklären, dass die Dinge heute besser sind als je zuvor und deshalb morgen noch besser sein werden. Laut der Muttergottes ist das Gegenteil der Fall: Morgen wird es nur besser sein, wenn wir unser Leben ändern und Buße tun. Ganz gleich, wie sich der Lebensstandard, die Wirtschaft, die Medizin oder die Bildung verbessern, wir steuern auf einen weltweiten Zusammenbruch zu, wenn wir nicht tun, was sie verlangt.

Bedauerlicherweise scheint es keinen Mangel an Optimisten zu geben, die behaupten, dass fast niemand zur Hölle verdammt ist. Wieder einmal stellt die Gottesmutter das Gegenteil als Wahrheit dar, indem sie mit Worten und sogar durch die Öffnung der Hölle vor den Augen dreier verängstigter Kinder spricht. Sie tat dies, damit die Kinder der ganzen Welt erzählen sollten, was sie gesehen hatten. Ist es nicht besser, der Muttergottes zu glauben als einer „Pop-Theologie“, die uns einen völlig falschen Eindruck von der Realität vermittelt?

Wie bereits erwähnt, hat uns die Muttergottes grundlegende Heilmittel für unsere heutige Krise gegeben: Gebet, Buße und Änderung des Lebens. Sie hat deutlich gemacht, dass der Weltfrieden und die Verhinderung der Ausbreitung der Irrtümer des Kommunismus - also das Überleben der Zivilisation - davon abhängen.

Es lohnt sich, einen weiteren Aspekt der Botschaft von Fatima zu erwähnen. Während der Erscheinung des Engels von Portugal betete er in Gegenwart der drei Kinder mit zu Boden geneigtem Gesicht. Dies ist ein großartiges Beispiel dafür, wie wir im Gebet Vertrauen zu Gott haben sollten, ohne zaghaft oder ängstlich zu sein; wir sollten ihm mit der Offenheit von Kindern vertrauen, die ihren Eltern vertrauen.

Gott hat den Menschen im alten Testament Propheten gesandt; uns hat er die Königin der Propheten gesandt. Nach dem Studium der Botschaft der Muttergottes sind die einzigen angemessenen Worte die unseres Herrn im Evangelium: „Wer Ohren hat zu hören, der höre!“

 

Quelle: Kalender „Ireland needs Fatima“ 2012. Vorspann.

Diese deutsche Fassung „Fatima - Eine Bekräftigung unseres Glaubens“ erschien erstmals in https://fokusfatima.blogspot.com

© Nachdruck oder Veröffentlichung ist mit Quellenangabe dieses Blogs gestattet.

10.07.2022

10. Juli – Sonne Dich – Tägliche Meditation von P. Max Dudle

 „Ich bin der Anfang und das Ende, spricht Gott der Herr!“ Off. 1, 8.

 

            Denk an die Ewigkeit! Wohl kein Gedanke ist geeigneter, den Menschen in der Treue gegen seinen heiligen Glauben zu befestigen, oder wieder zum Glauben zurückzu­führen, als der Gedanke an die Ewigkeit.

Erzbischof Giovanni Domenico Mansi
            Einer der berühmtesten und eifrigsten Kirchenfürsten des 18. Jahrhunderts war Dominik Mansi. Als lebenslustiger Student bekümmerte er sich wenig um die Wahrheiten des Heils,  sondern  stürmte  leichtsinnig  ins Leben hinein. Eines Tages kam er an einer Kirche vorbei, in welcher gerade gepredigt wurde. Die Neugierde drängte ihn, einzutreten und zu hören, was gesagt wurde. Ein Pater predigte gerade über das Jenseits und rief die Worte aus: "O Ewigkeit, die kein Ende nimmt!" Nach einigen Minuten verließ der Student wieder das Gotteshaus, um seinen Vergnügungen nachzugehen. Aber immer wieder tönte es in seinen Ohren: "O Ewigkeit, die kein Ende nimmt!" Er versuchte den Gedanken auszuschlagen und seinen Geist durch Zerstreuungen abzulenken;  aber der Gedanke wollte ihn nicht mehr verlassen. Ganz mißmutig ging er nach Hause; aber auch hier ließ es ihm keine Ruhe. Selbst in der Nacht, die er schlaflos zubrachte, tauchte stets von neuem der Gedanke in seinem Inneren auf: O Ewigkeit, die kein Ende nimmt!

Er wurde mehr und mehr erschüttert, und als der Morgen graute, beschloss er, sich durch eine reumütige Beichte mit Gott auszusöhnen und einen solchen Weg einzuschlagen, daß er die Ewigkeit nicht mehr zu fürchten brauche. Er gab seinen bisherigen Lebensweg auf, wurde Priester und hatte fernerhin nur einen Gedanken, für Gott und für die Ewigkeit in rastlosem Eifer zu arbeiten.

Hl. Rufina und Sekunda
Tagesheilige: Hl. sieben Brüder und Rufina und Sekunda, Martyrer. Die ersten Sieben waren Söhne der heiligen Felizitas und wurden samt ihrer Mutter gemartert. - Die beiden Schwestern, weil sie ihr Gelübde der Jungfräulichkeit unverletzt bewahrten, wurden nach schwerer Mißhandlung enthauptet. „Felizitas war eine Martyrerin im höchsten Grade, weil sie gelitten hat, was jedes ihrer sieben Kinder duldete. Nach der Ordnung der Zeit was sie die achte; allein sie war schon voll der Peinen während dieses ganzen blutigen Schauspieles. Sie begann das Martyrium bei ihrem ältesten Sohne und vollendete es mit ihrem eigenen Tode. Sie empfing eine Krone für sich und für alle jene, welche sie zur Welt geboren hatte!“ (Hl. Papst Gregor der Große.)

Nachfolge Christi, 1.B. 25.K.:

            „Wache über dich selbst, vernachlässige dich nur selbst nicht!“

 O Ewigkeit, die kein Ende nimmt!


Bild Erzb. Mansi: 
https://www.wikiwand.com/es/Giovanni_Domenico_Mansi

23.06.2022

Die wundertätige Ikone der Gottesmutter von Mariupol




Die Ikone der Gottesmutter von Mariupol (von Bakhcysaray) ist der Legende nach auf der Krim in der Nähe der Stadt Bakhcysaray erschienen. Neben dem oben genannten Namen hatte die Ikone noch weitere Namen, nämlich: Panagia, die Ikone der Gottesmutter von der Krim. Früher befand sich diese Ikone in der Skita (gr. σκήτες, skete) der Mariä Himmelfahrt, die sich in der Bergschlucht am Rande der Stadt Bachtschysaray befand.

Der Legende nach erschien die Ikone in der Nähe von Bakhcysaray auf der Krim als Antwort auf die Gebete der Einwohner an die Mutter Gottes um Befreiung von einer Riesenschlange, die Menschen und Tiere verschlang. Eines Tages sahen die Bewohner eine brennende Kerze an einer Stelle, an der es unmöglich war, hinaufzusteigen, weil der Berg zu steil war; also hauten sie Stufen in den Stein, stiegen hinauf zu der Stelle, an der die Kerze brannte, und fanden das Bild der Heiligen Mutter Gottes mit einer brennenden Kerze davor. In der Nähe wurde eine besiegte und zerschmetterte Schlange gefunden.

Später begannen die Griechen und insbesondere die Genueser, die in Phäodosia lebten, diesen Ort zu besuchen, um die heilige Ikone der Jungfrau zu verehren. Die Ikone von Bachtschissaray wurde von Christen, Griechen, Genuesen und muslimischen Tataren verehrt. Selbst die Krim-Khane brachten der Ikone nach erfolgreichen Feldzügen oft Opfergaben dar. Die Ikone von Mariupol (Bakhcysaray) gehörte zu den Wachsmastik-Ikonen, was auf ihr Alter und ihren byzantinischen Ursprung hindeutet. Die Zeit ihrer Entstehung wird zwischen dem 11. und 14. Jahrhundert datiert.

Der Standort der Marienikone in der Kirche der Mutter Gottes in Mariupol ist seit dem 17. Jahrhundert belegt. Zur Verzierung der Ikone wurden verschiedene Gewänder entworfen. Eine davon, die auf der Krim hergestellt wurde, trug die griechische Inschrift: «Δεήσις πάντων τών ευσεβών χριστιάνων σια σια ώνδραμινς καὶ επιστασος χώρα έν έν χώρα χώρα Μαριεν κατα κονντων 1774 απριλιον 20»  („Das Gebet aller frommen Christen mit dem Beistand und Eifer der Einwohner der Stadt Maria am 20. April 1774“). Später schmückte dieses Gewand (ryza) die Kopie der Ikone. Das Gewand der Ikone war mit Edelsteinen, Diamanten und Perlen geschmückt.

Anderen Aufzeichnungen zufolge wurden die Krimgriechen 1778, zur Zeit des letzten Metropoliten von Gotha, des heiligen Ignatius Gazadini (Γεζεδινος), von der Zarin ins Exil geschickt und brachten die Ikone in die neue Stadt Mariupol, wo sie sich seit 1780 in einer eigens für sie errichteten Holzkirche zu Ehren der Entschlafung der Gottesmutter befand.



Das Denkmal des Metropoliten Ignatius
 mit der Ikone

1848 wurde die Ikone der Gottesmutter von Mariupol (Bakhcysaray) durch ihre Wunder während der Choleraepidemie berühmt. Ab 1887 wurde die Ikone in die steinerne Mariä-Entschlafens-Kirche gebracht, wo sie in einem Ikonenschrein auf der linken Seite des Altars aufgestellt wurde. Doch der Schutz der Gottesmutter blieb an dem Ort, an dem die Ikone erschien. Dank der Bemühungen des Erzbischofs Inocentius von Cherson wurde der Wiederaufbau des Klosters Bakhcysaray im Jahr 1850 abgeschlossen. Am 15. August, dem Tag der Mariä Himmelfahrt und der Wiedereröffnung des Klosterkomplexes, kamen die Menschen hierher, um die Kopie der wundertätigen Ikone der Mutter Gottes zu verehren.


Im Jahr 1936 wurde die Kirche von den sowjetischen Behörden zerstört und an ihrer Stelle eine Schule gebaut. Die Ikone ist verschwunden und ihr Standort ist bis heute unbekannt. Heute gibt es in Mariupol nur noch Kopien dieser Ikone in der Nikolaus-Kathedrale und in der Tscherjomuschki-Kirche.

 

Aus dem Italienischen übersetzt mit Hilfe von DeepL/Übersetzer (kostenlose Version)

Quelle: https://www.corrispondenzaromana.it/notizie-dalla-rete/licona-miracolosa-della-madre-di-dio-di-mariupol/

Eingesehen am 3.6.2022

Bilder aus der angegebenen Quelle 

16.05.2022

 16. Mai - Sonne Dich - die tägliche Meditation von P. Max Dudle SJ


"Siehe da deine Mutter!" Jesus.

Gebet zur Gottesmutter

Jungfrau, Mutter Gottes mein!
Laß mich ganz dein eigen sein:
Dein im Leben und im Tod,
Dein in Unglück, Angst und Not,
Dein in Kreuz und bittrem Leid,
Dein für Zeit und Ewigkeit!
Jungfrau, Mutter Gottes mein!
Laß mich ganz dein eigen sein!

Mutter, auf dich hoff' und baue ich,
Mutter, zu dir ruf' und seufze ich,
Mutter, du Gütigste, steh mir bei,
Mutter, du Mächtigste, Schutz mir leih!
O Mutter, so komm, hilf beten mir!
O Mutter, so komm, hilf streiten mir!
O Mutter, so komm, hilf leiden mir!
O Mutter, so komm und bleib bei mir!

Du kannst mir ja helfen, o Mächtigste!
Du willst mir ja helfen, o Gütigste!
Du mußt mir nun helfen, o Treueste!
Du wirst mir auch helfen, Barmherzigste!
O Mutter der Gnaden, der Christen Hort!
Du Zuflucht der Sünder, des Heiles Port!
Du Hoffnung der Erde, des Himmels Zier!
Du Trost der Betrübten, ihr Schutzpanier!

Wer hat je umsonst deine Hilf' angefleht?
Wann hast du vergessen ein kindlich Gebet
Drum ruf’ ich beharrlich in Kreuz und Leid:
Maria hilft immer, sie hilft jederzeit.
Ich ruf' voll Vertrauen im Leiden und Tod:
Maria hilft mir in jeglicher Not.
So glaub' ich und lebe und sterbe darauf:
Maria hilft mir in den Himmel hinauf.


Jungfrau, Mutter Gottes mein!
Laß mich ganz dein eigen sein:
Dein im Leben und im Tod,
Dein in Unglück, Angst und Not,
Dein in Kreuz und bittrem Leid,
Dein für Zeit und Ewigkeit!
Jungfrau, Mutter Gottes mein!
Ich lade dich zur Sterbstund' ein! Amen.


Tagesheilige: Hl. Johannes von Nepomuk, Patron für das rechte Reden und Schweigen. Zu Prag in Böhmen war der heilige Johannes von Nepomuk Kanonikus an der dortigen Domkirche; da alle Versuche, ihn zum Verrat des Beichtgeheimnisses zu bewegen, vergeblich waren, wurde er in die Moldau gestürzt und so im Jahre 1393 der Palme des Martyriums teilhaftig.

Nachfolge Christi, 1.B. 20.K.: ”Es ist leichter, ganz zu schweigen, als sich im Reden mäßigen!”
"Wer stark in der Liebe ist, der steht fest bei Versuchungen!" 3.B. 6.K.

Sankta Maria, Mutter und Magd, dir sei meine Not geklagt.

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Marienmonat Mai: Im Mai 1917 erschien Maria den drei Hirtenkindern. Lesen Sie die ganze Geschichte über Fatima. 

Klicken Sie hier.

01.05.2022

 

1. Mai - Sonne Dich - Tägliche Meditation von P. Max Dudle

"Siehe, ich bin die Magd des Herrn!" Luk. 1, 38.

Maimonat - der Weihemonat der Jungfrau und Mutter Maria, die um ihr Haupt einen Kranz von Sternen trägt und zu deren Füßen die schönsten Blumen der Erde blühen. -
Sie hat dereinst ein Wort gesprochen, in dem alles liegt:
"Siehe, ich bin die Magd des Herrn ...!"
Blick auf, meine Seele, zu den Sternen der Sternenumglänzten, der Blumenumkränzten und sprich ihr dann langsam nach , als sprächest du Konsekrationsworte, die dein Wollen umwandeln: "Siehe, mein Gott und mein Schöpfer, ich bin nur deine Magd; durch mich und an mir geschehe nichts als dein heiliger Wille!" -
Hl. Bernhard: "Wer kann leben, ohne Maria zu lieben, und wer kann lieben, ohne immerfort an sie zu denken?" Die öftere Erinnerung an Maria weckt die Liebe zu ihr; die Liebe kann wiederum nicht bestehen ohne das Andenken an den Gegenstand der Liebe."
Daher sagt der hl. Bonaventura: "Denke jeden Augenblick an die Mutter und rufe sie an!"
"Maria, Maienkönigin, dich will der Mai begrüßen,
O segne seinen Anbeginn und uns zu deinen Füßen!"

Lege deine Maiblüte - einen guten Vorsatz - auf den Maialtar.
Die schönste Maiandacht: Vollziehe alle deine Pflichten, die des Standes und Berufes, als Arbeiter oder Handwerker oder Bauer, als Familienvater oder Gatte oder Sohn, während des ganzen Monats mit musterhafter Treue. Verrichte deine Gebete und religiösen Übungen Tag für Tag mit Eifer, Andacht und Gewissenhaftigkeit.
Suche wenigstens einen Fehler während des Marienmonats abzulegen oder doch seltener zu begehen und verbinde mit diesem Kampf eine kleine Entsagung, ein freiwilliges Opfer zu Ehren deiner himmlischen Mutter.
Das ist die schönste Maiandacht, das sind unverwelkliche Maiblüten.


Tagesheilige: Fest des heiligen Josef des Arbeiters, Bräutigams der sel. Jungfrau Maria.
Aus den Akten Papst Pius XII.: "Um die Würde der menschlichen Arbeit und die Grundsätze zu deren Gestaltung allen besser einzuprägen, setzte Papst Pius XII. das Fest des heiligen Josef des Arbeiters ein, daß er allen Arbeitern Vorbild und Beschützer sei. An diesem Beispiel mögen sie lernen, wie und in welchem Geist sie ihre Werke verrichten sollen, damit sie dem Urauftrag Gottes gemäß die Erde bebauen und zur wirtschaftlichen Blüte beitragen und zugleich den Lohn des ewigen Lebens erlangen. Und sicher wird der besorgte Beschützer der Heiligen Familie von Nazareth seine Berufskollegen beschützen und ihre Häuser vom Himmel her segnen. Und es trifft sich gut, daß der Papst dieses Fest am 1. Mai feiern läßt, am Tag der Arbeiter. Denn so kann man hoffen, daß dieser Tag, der dem heiligen Josef, dem Mann der Arbeit, geweiht ist, von nun an nicht mehr zu Haß und Streit aufstachelt, sondern jährlich alle einlädt, mehr und mehr zum sozialen Frieden beizu­tragen,und die Staatsmänner anspornt, die rechte menschliche Gesellschaftsordnung zu verwirklichen.

Nachfolge Christi, 1.B. 25.K.: "Du wirst im Guten nur so viele Fortschritte machen, als du dir selbst Gewalt antust!"
Denk an die Mutter!

07.03.2022

Das andere Fasten




Vielleicht sagst Du jetzt: Mit dieser Art zu fasten weiß ich mir nichts anzufangen. Und doch willst Du vielleicht den Freitag beziehungsweise die Fastenzeit in ehrlicher Weise verbringen. Du hast recht. Gott hat im Alten Testament tatsächlich noch einen anderen, zweiten Weg des Fastens gezeigt.

Beim Propheten Jesaja spricht Gott von jenem Fasten, das er liebt. Er sagt dort: „Ein Fasten, wie ich es liebe: die Fesseln des Unrechts zu lösen, die Stricke des Jochs zu entfernen, die Versklavten freizulassen, jedes Joch zu zerbrechen, an die Hungrigen dein Brot auszuteilen, die obdachlosen Armen ins Haus aufzunehmen, wenn du einen Nackten siehst, ihn zu bekleiden, und dich deinen Verwandten nicht zu entziehen. Dann wird dein Licht hervorbrechen wie die Morgenröte, und deine Wunden werden schnell vernarben. Deine Gerechtigkeit geht dir voran, die Herrlichkeit des Herrn folgt dir nach.“


Das Fasten, das Gott hier zeigt, heißt also: Wir sollen uns lösen von all dem, was uns hindert auf unserem Weg zu Gott. Also „fasten“ von unserer Sünde; von all dem Unrecht, das wir tun; uns frei machen aus der Umklammerung unserer unbeherrschten Triebe; „fasten“ von all der Hetze, die uns keine Zeit mehr lässt für Gott; fasten von dem oberflächlichen Leben.

Von dieser Form des Fastens spricht die moderne Fastenordnung. Da sollst auch Du fasten von so manchem Vergnügen, von Tanz, Kino und Fernsehen; fasten von all der Welt, die Dich lockt und und umgarnt, so dass Du für Deinen Gott kaum ein Vaterunser zu erübrigen vermagst. Die Fastenzeit und die Fasttage am Freitag, das sind große Angebote Gottes; Gnaden, durch die er uns den Weg zu sich bereiten will. Ob wir dieses Angebot nützen werden?

Die büßende Maria Magdalena


Quelle: Die 10 Gebote Gottes – Dr. Herbert Madinger – Auflage 1992 – Erzdiözese Wien – Katholische Glaubensinformation