27.05.2018

Trinitatis - das Fest der allerheiligsten Dreifaltigkeit!

Hugo van der Goes, Diptychon der Anbetung der Dreifaltigkeit (um 1480), Wikipedia.



Zur Verehrung der heiligsten Dreifaltigkeit hat die Kirche ein eigenes Fest eingesetzt. Allgemein vorgeschrieben wurde es 1334 von Papst Johannes XXII. In der Diözese Lüttich ward es schon 10., in anderen Kirchen im 11. und 12. Jahrhundert gefeiert.

Die Urquelle aller Gnaden der Erlösung, die wir im Kirchenjahre feiern und uns aneignen, ist die heiligste Dreifaltigkeit. Vater, Sohn und Heiliger Geist haben den Ratschluß, die gefallene Menschheit zu erlösen, gefaßt. Die Menschwerdung des Sohnes Gottes, d.i. die Vereinigung der göttlichen mit der menschlichen Natur in der Einheit der göttlichen Person, ist das Werk aller drei göttlichen Personen. Letzter, tiefster Grund und letzte, tiefste Wirkursache der Gnade, der Erlösung, der Heiligung und Vollendung des Menschen im Gottesreich der heiligen Kirche ist die heiligste Dreifaltigkeit.

Im Mittelpunkt des christlichen Glaubens und Lebens steht die heiligste Dreifaltigkeit: auf den Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes sind wir getauft, durch die heiligste Dreifaltigkeit haben wir den Zutritt zu den übrigen heiligen Sakramenten und deren Gnaden. Darum huldigen wir immer und immer mit der Liturgie der heiligsten Dreifaltigkeit. "Gott ist Licht." (1 Joh. 1,5.)

Quelle: Das Meßbuch der heiligen Kirche, bearb. von Anselm Schott, OSB, Freiburg im Breisgau, 1943/47, S. 536.

Zum Fest der allerheiligsten Dreifaltigkeit

Heilige Dreifaltigkeit
El Greco - Öl auf Leinwand, 300x179 cm, Prado Madrid


Mit diesem Fest beginnt die entferntere Nachfeier des heiligen Pfingstfestes; diese dauert bis zum ersten Adventssonntag.
Die Heilige Kirche begeht dieses Fest, 1. weil das Geheimnis der heiligsten Dreifaltigkeit  das Grundgeheimnis der ganzen christlichen Religion ist; 2. um ihren Glauben an dieselbe öffentlich darzulegen, und 3. Ihr feierlich zu danken für die unschätzbaren Wohltaten der Erschaffung, Erlösung und Heiligung durch Gott den Vater, den Sohn und den hl. Geist.
Zum Preise der allerheiligsten Dreifaltigkeit singt die Kirche im Eingang der heiligen Messe: „Gebenedeit sei die allerheiligste Dreifaltigkeit und unzerteilte Einigkeit! Lasst uns sie loben, denn sie hat und Barmherzigkeit erzeigt. Herr, unser Herr! Wie wunderbar ist dein Name auf dem ganzen Erdboden!
In der Lesung loben die Worte des hl. Paulus an die Römer: „O Tiefe des Reichtums der Weisheit und der Erkenntnis Gottes! Wie unbegreiflich sind seine Gerichte, und wie unerforschlich seine Wege! Denn wer hat den Sinn des Herrn erkannt? Oder war sein Ratgeber! Oder wer hat Ihm zuvor gegeben, dass es Ihm wieder vergolten werde? Denn aus Ihm und durch Ihm und in Ihm ist alles. Im sei Ehre in Ewigkeit. Amen.
Die Kirche wählte diese Worte des Apostels für das heutige Fest, um ihre ehrfurchtsvolle Verwunderung über das Geheimnis der allerheiligsten Dreifaltigkeit auszudrücken, das der würdigste Gegenstand unseres Glaubens, unserer Hoffnung und Liebe ist.
Aus diesen Worten lernen wir auch, dass wir den Urteilen Gottes, den Gründen, warum Er dieses und jenes tue oder lasse, nicht vorwitzig nachforschen sollen; denn Gerichte Gottes sind unbegreiflich, und seine Wege und Anordnungen sind unerforschlich.
Aus dem Evangelium entnehmen wir, dass Christus „alle Gewalt im Himmel und auf Erden gegeben“ wurde. Er hat sie seiner Menschheit nach vom ersten Augenblick seiner Menschwerdung, wegen der Vereinigung der menschlichen mit der göttlichen Natur in der einen göttlichen Person des Sohnes Gottes, erhalten. Er hat sie auch erworben durch sein erlösendes Leiden und Sterben. In diesem Sinne spricht auch Jesus im heutigen Evangelium von seiner Allgewalt. Er ist durch seinen Erlösungstod das rechtmäßige Haupt, der wahre Herr und König der Menschheit.
Christus sendet seine Apostel, weil Er das Recht und die Gewalt dazu hat. Die Gewalt der Kirche und ihrer Organe ist aber keine menschliche, sondern eine göttliche; keine freundliche Macht der Welt kann diese geben oder vermehren, und keine feindliche sie nehmen oder vermindern.
Jesus gibt seinen Aposteln eine dreifache Gewalt: a) die Lehrgewalt: „Gehet hin und lehret alle Völker!“ b) die priesterliche Gewalt: „Und taufet sie…“ c) die geistliche Regierungsgewalt: „Und lehret sie allen halten…“
Christus verspricht den Aposteln und ihren Nachfolgern seinen beständigen unsichtbaren Beistand, sein unsichtbare Gegenwart und Leitung. Er befiehlt, das heilige Sakrament der Taufe allen Menschen zu spenden,  und gibt die Form an, wie es geschehen soll. Er spricht klar und bestimmt das Geheimnis der heiligsten Dreifaltigkeit aus. Der „Name“ bezeichnet das eine göttliche Wesen, das den drei göttlichen Personen gemeinsam ist; „Vater, Sohn und heiliger Geist“ aber bezeichnet die drei göttlichen Personen

Quelle: „Unterricht für das Fest der allerheiligsten Dreifaltigkeit“, in Katholische Handpostille von R. P. Leonhard Goffiné, Verlagsanstalt Benziger & Co. K.G. Einssiedeln. Vermutlich 1896, S. 202ff.

„Es ist eine ernste Sache um die wahre Freude“...



... sagt schon der Weltweise Seneca. Man darf nicht vergessen, dass alle wahre Freude verdient sein will und nur als Lohn für eine geordnete Lebensführung genossen werden kann. Aller wahren Freude Voraussetzung und Vorbereitung ist daher: Erfüllung der Pflicht, gewissenhafte Lebensarbeit; Treue gegen den irdischen und ewigen Beruf, normale Herzensstellung gegen Gott und den Menschen.
Das Edelweiß der Freude, der wahren Seelenfreude kann sich unmöglich einwurzeln und dauernd ansiedeln unter den Dornen und Disteln und Brennesseln eines arbeitsscheuen, pflichtvergessenen Lebens, nicht im Sumpf und Morast der Unzucht und Unmäßigkeit, nicht in liebloser Selbstsucht, nicht in der Trägheit, nicht in einen, gottvergessenen Dasein. Jedes Edelweiß braucht tiefen, reichbesonnten Bodengrund, Höhenluft und Alpennatur. Sein bester Standort ist der Stand der Gnade, ein Leben der Tugend und Heiligkeit. Da fehlt es nie; aber es fehlt auch nicht im Leben des armen und ärmsten Sündern, sobald er sich nur entschieden wieder der Sonne zukehrt und seine Schritte aus der Tiefe zur Höhe lenkt; gleich lacht es ihm entgegen und muntert ihn auf in seinem herben Bußgeschäft.
Und je mehr es aufwärts geht, je reiner die Lebensluft wird, je ernster man es nimmt mit seiner Pflicht, je mehr die Brust sich weitet in der warmen Sonnenregion der Liebe, desto weniger wird man über Mangel an Freude zu klagen haben, desto mehr entwickelt sich der Wille zum Meister und Herrscher, der die Macht hat und zum Trübsinn sprechen kann: Weiche! Und zur Freude: Komm!  (Bischof v. Keppler)
Möge die Muttergottes und dazu beistehen!

Quelle: Sonne Dich – P. Max Dudle SJ. - Hrsg.: Aktion „Deutschland braucht Mariens Hilfe“ - DVCK e. V., Frankfurt

Gebt mir zehn Männer, . . .



Gebt mir zehn Männer, die wirklich von der Welt losgeschält sind, und ich habe den Mut zu glauben, dass ich die Welt mit ihnen bekehren könnte.

Wie weit bin ich selber von der Welt „losgeschält“, oder „befreit“? Gibt es nicht doch immer wieder Anhänglichkeiten oder Bequemlichkeiten, die mich in der Arbeit für das Reich Gottes behindern?


Quelle: Gebt mir zehn Männer, . . . - Die Maximen des heiligen Philipp Neri – mit Kurz-Kommentaren aus dem Oratorium von Aufhausen – P. Winfried M. Wermter – Hrsg.: Dienerinnen vom Heiligen Blut e.V. - Regensburg


Tagesheilige 27. Mai - Hl. Augustinus von Canterbury


Hl. Augustinus von Canterbury

Erzbischof OSB
Geboren: 6. Jh. in Italien
Gestorben: 26. Mai 604(?) in Canterbury, England

Augustinus war der erste Erzbischof der englischen Diözese Canterbury, die zu einem der wichtigsten Bistümer auf den britischen Inseln werden sollte. Zusammen mit 40 Mönchen war Augustinus, Prior des Andreasklosters in Rom, von Papst Gregor dem Großen von Rom aus zur Missionierung nach England gesandt worden. Im Jahr 597 trafen die römischen Glaubensboten in Kent, dem mächtigsten  Königreich Englands, ein. König Ethelbert, selbst Heide, aber mit einer überzeugten Christin verheiratet, empfing die Mönche sehr freundlich und unterstützte in der Folgezeit ihre Arbeit maßgeblich. Eine der Höhepunkte für Augustinus, der bereits 596  zum Bischof geweiht worden war, war der Tag, an dem sich neben vielen anderen Heiden schließlich auch König Ethelbert von ihm taufen ließ.
Die Missionsarbeit von Augustinus und seinen Mönchen war von weiteren großen Erfolgen gekrönt. Im Jahr 601 erfolgte schließlich die Wahl von Augustinus zum Erzbischof von Canterbury, wo er die berühmte Christ Church erbauen ließ.
Der segensreiche Missionar und Kirchenfürst, der Apostel Englands, starb am 26. Mai wahrscheinlich 604, im selben Jahr wie sein großer Lehrer, Papst Gregor der Große. Beigesetzt wurde Augustinus in der von ihm erbauten Kirche St. Peter und Paul, die später in St. Augustine's umbenannt wurde.

Verehrung/Brauchtum: In England und im Benediktinerorden wir der Gedenktag von Augustinus am 26. Mai, den Todestag, begangen. In Canterbury feiert man Augustinus am 13. September, dem Tag der Überführung der Gebeine (Translationstag).

Darstellung: Abbildungen von Augustinus von Canterbury sind selten. Dargestellt ist der Erzbischof immer in bischöflichen Gewändern mit den Bischofsattributen.
In der Klosterkirche in Muri in der Schweiz ist er zusammen mit anderen Benediktinermissionaren im Kuppelfresko von Giorgioli zu sehen.

Quelle: Heilige und Namenspatrone im Jahreslauf – Schauber-Schindler – Pattloch-Verlag

26.05.2018

Tagesheiliger 26. Mai - Hl. Philipp Neri,


Hl. Philipp Neri,
Bekenner
 + 1595 zu Rom.

Der Hl. Philipp Neri, Bekenner war ganz durchglüht von dem beglückenden Feuer der Gottesliebe und sagte zu Gott: „O Herr, nicht mehr! Halte inne oder ich sterbe.“ Von dieser himmlischen Liebe beseelt, suchte er auch die Jugend Roms für Gott zu begeistern und hat in der sonst so betrübenden Reformationszeit Herrliches fürs Reich Gottes geleistet.
Aber auch er, der für jedermann ein Herz hatte, hatte seine erbitterten Feinde. Ja sie schwärzten ihn beim Papst so an, dass ihm die Feier der heiligen Messe, das Predigen und das Beichthören verboten wurden. Was tat Philipp dagegen?
Er betete für seine Feinde
Ein Lebensgrundsatz des heiligen Philipp Neri war: „Der wahre Weg, in der Tugend Fortschritte zu machen, besteht darin, in heiliger Fröhlichkeit zu verharren.“ Den frohen Sinn, die kindliche Freudigkeit bewahrte der hl. Philipp bis zu sein sterben.

Quelle: Sonne Dich -  P. Max Dudle SJ. Aktion „Deutschland braucht Mariens Hilfe“ - DVCKe.V.,  Frankfurt am Main

Tagesgedante - Hl. Philipp Neri

Wenn wir mit unseren Nächsten Frieden halten wollen,
so dürfen wir sie nie auf ihre natürlichen Mängel und Fehler hinweisen.

Die meisten Menschen sind mehr empfindlich im Hinblick auf ihre angeborenen „Mängel“ (z. B. rote Haare, kleiner Wuchs . . .), als wegen ihrer eigenen Fehler. Man sollte sie nicht provozieren!

Quelle: Die Maximen des Heiligen Philipp Neri – P. Winfried M. Wermter C.O

Novene zum hl. Bonifatius (5.6.) zur katholischen Erneuerung Deutschlands: vom 27.5. bis 4.6.

Am 05. Juni gedenkt die Kirche des hl. Bonifatius, Bischof, Martyrer, Apostel der Deutschen.
Deshalb möchte ich morgen, am Sonntag, den 27.5. , eine Novene beginnen - zur katholischen Erneuerung Deutschlands!
Wer möchte darf sich gerne anschließen.
Diakon Roland

Der heilige Bonifatius,
Alfred Rethel, 1832.
(Public domain)

V: Apostel der Deutschen, heiliger Bonifatius! In kraftvollem Wirken hast du den Stämmen unseres Volkes den christlichen Glauben gebracht.

A: Hilf uns, das heilige Erbe zu wahren.

V: Heiliger Bonifatius! Du hast in die Nacht des Heidentums das leuchtende Licht der Frohbotschaft getragen.

A: Hilf uns, Christus und seiner Kirche die Treue zu halten, und lass unser Volk nicht zurückfallen in ein zweites Heidentum.

V: Heiliger Bonifatius! Du hast die Kirche Deutschlands in Treue mit dem Stellvertreter Christi auf Erden verbunden.

A: Stärke uns in der Treue zum Nachfolger des heiligen Petrus.

V: Heiliger Bonifatius! Du hast die Kirche Deutschlands geordnet, hast Bistümer gegründet und Oberhirten eingesetzt, für das Volk Gottes zu sorgen.

A: Erbitte unseren Bischöfen Erleuchtung und Kraft, damit sie das Werk des Glaubens fortführen und verteidigen. Dem christlichen Volke aber erbitte freudige Ergebenheit gegen seine Oberhirten, besonders für die Zeiten des Kampfes und der Entscheidung.

V: Heiliger Bonifatius! Du hast in deutschen Landen Klöster gegründet als heilige Gottesburgen des Glaubens und der Kirche.

A: Segne die deutschen Klöster und Ordenshäuser, lass sie wachsen nach innen und nach außen und schütze sie gegen die Angriffe ihrer Feinde.

V: Heiliger Bonifatius! Du hast das Licht des Glaubens mitten hineingetragen in Unglauben und Aberglauben; stets waren die Christen deine besondere Sorge, die in heidnischer Umwelt leben mussten. Auch heute müssen viele unserer Brüder ihren Glauben wahren inmitten von Unglauben, Irrglauben und Gotteshass.

A: Komm ihnen zu Hilfe, die in der Zerstreuung leben, die deinem Schutze besonders anempfohlen sind! Hilf ihnen das heilige Erbe zu wahren, hilf ihnen treu nach ihrem Glauben zu leben, für ihren Glauben zu kämpfen und Opfer zubringen.

V: Heiliger Bonifatius! Du hast für den Glauben unseres Volkes in heiliger Bereitschaft und Freude selbst dein Leben hingegeben.

A: Erflehe auch uns diesen heiligen christlichen Starkmut, dass wir lieber bereit sind zu sterben, als das Erbe unserer Väter, den heiligen katholischen Glauben zu verleugnen.

V: Heiliger Bonifatius! Lass uns eingedenk sein der großen christlichen Geschichte des Reiches der Deutschen, der großen Gnaden, die der Herr gerade unserem Volke geschenkt hat!

A: Hilf uns, das heilige Erbe unseres Glaubens zu bewahren.

V: Bitte für uns heiliger Bonifatius,

A: auf dass wir würdig werden der Verheißungen Christi.

V: Lasset uns beten. O Gott, Du hast durch den Eifer Deines heiligen Märtyrers und Bischofs Bonifatius zahlreiche Völker zur Erkenntnis Deines Namens huldvoll berufen. Laß uns die Macht seiner Fürbitte erfahren! Durch Christus, unsern Herrn. Amen




Die menschliche Boshaftigkeit und die Andacht zur Muttergottes


Nach der Erbsünde wurden die Boshaftigkeit und das Elend des Menschen zu unauslöschbaren Zügen seiner verdorbenen Natur.
Hätten wir davon echte Kenntnis, würden wir sehr leicht den Mut verlieren. Die Betrachtung über den Kontrast zwischen Gott und unsere Misere hat schon viele in Verwirrung gebracht. Da sie meinen, Gottes Barmherzigkeit nicht zu verdienen, werden sie dazu verleitet, zu glauben, dass er von ihnen weniger verlangt. Der Grund für diese in die Verzweiflung treibende Situation ist, das diese Menschen ihre eigene so tragische Lage nicht in die Hände Mariens legen.
Wahrhaftig ist Gott all das, was wir von ihm aus der Offenbarung wissen. Wir erkennen unsererseits, was wir sind, oder besser gesagt, was wir nicht sind. Doch zwischen uns und Jesus steht Maria. Ihre Vermittlung vereint uns mit Jesus Christus und stellt ganz den Kanal wieder her, durch den wir unser Heil erreichen können, obgleich unserer Misere.
Wenn wir uns dies immer vergegenwärtigen, werden wir einerseits in der Erkennung unseres Elends großen Frieden finden und anderseits die strengste Sittenlehre bejahen, ohne dabei in Verzweiflung zu geraten. Maria ist die Bundeslade Gottes, auf deren Blick gerichtet alles sein wahres Aussehen erhält und sich auf das geistliche Leben aufmunternd auswirkt.


Quelle: Wahre Andacht zur Muttergottes – Ein licht in den Wirren unserer Zeit – Plinio Corrêa de Oliveira – Hrsg.: Verein Österreichische Jugend CGDR, Wien – Aktion: „Österreich braucht Mariens Hilfe“

Tagesheilige 26. Mai - Hl. Maria Anna von Jesus



Hl. Maria Anna von Jesus

Terziarin, Mystikerin OFM
Geboren: 31. Oktober 1618 in Quito, Ecuador
Gestorben: 26. Mai 1645 in Quito

Maria Anna von Jesus, die mit Mädchennamen Mariana de Parades y Flores hieß, legte bereits im Alter von sieben Jahren das Gelübde der Jungfräulichkeit ab. Als Franziskanerterziarin lebte sie ab dem zwölften Lebensjahr im Haus ihrer Schwester als Einsiedlerin. Aufgrund ihrer unzähligen Werke der Nächstenliebe wurde sie „Lilie von Quito“ genannt.
Die charismatisch und mystisch hoch begnadete junge Frau bot bei einer Pestepidemie Gott ihr Leben für die Errettung ihrer Heimatstadt.
Erst 26jährig, starb Maria Anna von Jesus am 26 Mai 1645. Ihre sterblichen Überreste ruhen in der Jesuitenkirche zu Quito. Die Seligsprechung erfolgte 1853, die Heiligsprechung durch  Papst Pius XII. am 9. Juli 1950.

Darstellung:  Maria Anna von Jesus ist in Nonnenkleidung dargestellt, meist mit Bußwerkzeugen, betend vor einem Kreuz.

Quelle: Heilige und Namenspatrone im Jahreslauf – Schauber-Schindler – Pattloch-Verlag