23.06.2018

Alles meinem Gott zu Ehren . .



Alles meinem Gott zu Ehren in der Arbeit, in der Ruh!
Gottes Lob und Ehr' zu mehren, ich verlang' und alles tu.
Meinem Gott nur will ich geben Leib und Seel', mein ganzes Leben.
Gib o Jesu, Gnad' dazu; gib o Jesu, Gnad' dazu!

Quelle: Das große Hausbuch der Gebete – Hrsg.: Wolf Brixner und Olga Hellmich-Brixner
 – Paul Pattloch Verlag, Aschaffenburg

Ohne Treue kann die Liebe nicht bestehen


 
Haltet an meine Liebe Fest. Bleibt treu, auch im Kleinen, im Gebet, in euren Vorsätzen, in euren Versprechungen. Ohne Treue kann die Liebe nicht bestehen. Tut alles aus Liebe zu mir.
Tut es auch, um mich zu erfreuen. Ist meine Liebe nicht immerzu bei Euch? Wo ihr auch seid und was ihr auch tut, meine Liebe ist bereit, euch zu begleiten.
Legt daher alles in mein Herz,  damit euer ganzes Tun durch meine Liebe geheiligt und erfüllt werde und Frucht bringen kann für die Ewigkeit. 
Franziska Maria von der gekreuzigten Liebe

Quelle:  Die Liebe Gottes und die Wunden Jesu – Betrachtungen – Band 2 – Verlag UCLG, Augsburg



Tagesheilige 23. Juni - Hl. Joseph Cafasso




Joseph Cafasso

Priester
Geboren: 15 Januar 1811 in Castelnuovo d'Asti, Italien
Gestorben 23. Juni 1860 in Turin, Italien
Patron der Gefängnisseelsorger (1948)

Papst Pius XII. sprach am 22 Juni 1947 Joseph Cafasso heilig, der zusammen mit Dom Bosco und Joseph Cottolengo das geistliche, geistige und sittliche Leben in Turin gefördert und maßgeblich gehoben hat. Vor allem kümmerte sich Cafasso aufopferungsvoll um die Verurteilten in den Gefängnissen, weshalb er den Beinamen „Galgenpriester“ trug. Dem Freund Johannes (Don) Bosco half Cafasso bei der Gründung des Salesianerordens. Joseph Cafasso wurde nach seinem frühen Tod am 23. Juni 1860 – er war erst 49 Jahre alt -  in der Kirche S. Consolata in Turin beigesetzt.

Hl. Joseh Cafasso - unversehrter Leichnam


Quelle: Heilige und Namenspatrone im Jahreslauf – Schauber-Schindler – Pattloch-Verlag



22.06.2018

Alle meine Wunden sind Ausdruck meiner Liebe



Ihr kennt nicht meine Wunden, meine Leiden. Alle Wunden und Grausamkeiten, die mir zugefügt wurden, sie sind Ausdruck meiner Liebe, sichtbare Zeichen meines übergroßen Erbarmens.
Ich trage sie für euch. Euch sind sie Balsam für eure Wunden, Arznei der Liebe, die euch rettet und heilt, denn ich bin euer Arzt, euer Heiland.
Haltet mir eure Verwundungen hin, legt sie hinein in die unzähligen Wunden, die meiner Liebe geschlagen wurden.
Ja, Liebe hat dies alles erduldet. Liebe, reinste, heiligste Liebe, leuchtet euch aus meinen Wunden entgegen.
Liebe durchströmt euch in meinem kostbaren Blut und wandelt Seele und Leib, ja, wandelt alles in euch zu Liebe.
Wie ich euch ohne Maß und Grenzen liebe, so sollt auch ihr lieben, grenzenlos, um mit mir die Grenzen zu überschreiten, die euch hindern, mich, euren Retter und Erlöser, über alles zu lieben, zu eurem ewigen Heil.

Quelle: Die Liebe Gottes und die Wunden Jesu – Franziska Maria von der gekreuzigten Liebe – Betrachtungen – Verlag UCLG, Augsburg

Die vermessenen Verehrer



„Die vermessenen Marienverehrer sind Sünder, die ihren Leidenschaften frönen oder der Welt anhängen. Unter dem Deckmantel eines Christen und Marienverehrers verbergen sie ihren Stolz, ihre Habsucht, ihre Unkeuschheit, ihre Trunksucht, ihren Jähzorn, ihre Gewohnheit des Fluchens, ihre Ehrabschneiderei, ihre Ungerechtigkeit oder ihre anderen Untugenden.“
Diese Worte kommen mir immer in den Sinn, wenn ich in eine Kirche gehe und die bunten Fensterbilder mit einer Inschrift „gestiftet von Soundso“ erblicke. Meistens kennt man die Herkunft des Stifters, welches Leben er führt und welchen Kontrast es zwischen dieser frommen Gabe und der dort verborgene Realität gibt. Nicht selten ist Herr Soundso sich sicher, dass er den Himmel bekommen wird, weil er ein Marienfensterbild gestiftet hat. Wie viel Verwegenheit und Einbildung verbirgt sich da! Und wie groß ist die Zahl der Vermessenen!

Quelle: Wahre Andacht zur Muttergottes – Ein licht in den Wirren unserer Zeit – Plinio Corrêa de Oliveira – Hrsg.: Verein Österreichische Jugend CGDR, Wien

Tagesheilige 22. Juni - Hl. Eberhard von Biburg

 
Benediktiner Abteikirche in Biburg, erbaut ca. 1125 bis 1150
Hl. Eberhard von Biburg

Erzbischof  OSB
Geboren: um 1089 wahrscheinlich in Niederbayern
Gestorben 22. Juni 1164 in Rein bei Graz, Osterreich

Eberhard entstammte dem bayerischen Freiherrengeschlecht Sittling-Biburg. Im Jahr 1133 wurde er Prior und 1138 Abt des von seiner Familie gestifteten Klosters Biburg. Bereits um 1130 war Eberhard als Mönch im Kloster Prüfening eingetreten. Im Jahr 1147 schließlich bestellte ihn das Salzburger Kapitel einstimmig zum neuen Erzbischof der Diözese, eine Ernennung, die Eberhard zunächst erst einmal ablehnte. Nachdem er dem aber doch gefolgt war, wurde er zu einem vorbildlichen Kirchenfürsten. Während der Kirchenspaltung unter Kaiser Friedrich Barbarossa hielt der Erzbischof treu zu Papst Alexander III.
Eberhard I. von Salzburg, der auch als großer Marienverehrer bekannt wurde, starb am 22. Juni 1164 in dem Zisterzienserkloster Rein bei Graz. Er wurde im Dom zu Salzburg beigesetzt, die Gebeine gingen aber später verloren.

Darstellung: Bei Grabungen auf dem Salzburger Domgelände fand man 1957 die Gruft Eberhards sowie  einen Siegelstock; darauf ist Eberhard als Erzbischof, sitzend in vollen bischöflichen Ornat, mit einem  Hirtenstab in einer und einem aufgeschlagenen Buch in der anderen Hand zu sehen.

Quelle: Heilige und Namenspatrone im Jahreslauf – Schauber Schindler – Pattloch-Verlag

21.06.2018

. . . unsere Schuld ist durch Ihn getilgt



In meinem Tod am Kreuz habe ich nicht nur mich allein dem himmlischen Vater zurückgegeben, ich habe euch alle eingeschlossen in diese meine Opfergabe und der himmlische Vater hat euch mit mir angenommen. Indem ich eure Schuld annahm, so sehr annahm, dass sie zu meiner Schuld wurde, indem ich sie trug und durchlitt als euer Gott, in der ärmsten und niedrigsten Menschlichkeit, konnte eurer Schuld Erlösung werden.
Seither durchströmt der Liebesstrom meines Herzens gleichsam alle Herzen, um sie dem ewigen Herzen neu zu vereinen.
Wer immer sich diesen Liebesstrom der Kreuzesliebe anschließt, stirb nicht den ewigen Tod. Seine Schuld ist durch mich getilgt, sein Leben ist in meinem geeint, in seinem Sterben wir er auch mit mir auferstehen.


Quelle: Die Liebe Gottes und die Wunden Jesu – Franziska Maria vin der gekreuzigten Liebe – Betrachtungen – Verlag UCLG, Augsburg

Die Christen sind zum Kampfe geboren

Die Jungfrau der Heerscharen

Die Christen sind zum Kampfe geboren

Ja, die Trägheit der Christen ist um so tadelnswerter, als die Entkräftung der falschen Anschuldigungen und die Widerlegung der verkehrten Meinungen meistens „leicht, mit einiger Anstrengung jedenfalls möglich sind. Schließlich kann es niemandem verwehrt sein, jene Tapferkeit zu besitzen und vor der Welt zu beweisen, die des Christen Kennzeichen ist und häufig allein schon den Mut der Widersacher gebrochen und ihre Anschläge zunichte gemacht hat. Überdies ist ja der Christ zum Kampf geboren; je heißer dieser ist, desto gewisser ist auch mit Gottes Gnade der Sieg: „Vertrauet, ich habe die Welt überwunden" (Joh 16,33). Auch ist der Einwand völlig grundlos, Jesus Christus bedürfe zur Erhaltung und zum Schutz der Kirche der menschlichen Mitwirkung überhaupt nicht. Denn nicht aus Ohnmacht und Schwäche, sondern im Übermaß seiner Güte will er, dass auch von unserer Seite etwas geschehe, um die Früchte des Heils, das er erworben, zu erlangen.

Aus der Enzyklika "Sapientiae Christianae" von Leo XIII., vom 10. Januar 1890:

Tagesheilige 21. Juni - Hl. Aloisius von Gonzaga



Hl. Aloisius von Gonzaga

Mönch SJ
Geboren 9. März 1568 in Castiglione bei Mantua, Italien
Gestorben: 21. Juni 1591 in Rom, Italien
Patron von Mantua; der Jugend; der Studierenden; bei der Berufswahl;
gegen die Pest; gegen Augenleiden

In einer großen Lapislazuli-Urne unter dem Altar der prächtigen Barockkirche S. Ignazio in Rom werden die Reliquien des heiligen Aloisius von Gonzaga aufbewahrt. Der Patron der Jugend und der Studierenden hat in jenem Gotteshaus seine letzte Ruhestätte gefunden, das zu Ehren des 1556 verstorbenen Gründers des Jesuitenordens, Ignatius von Loyola, erbaut worden war und dessen Namen es bis heute trägt. Das Haupt von Aloisius befindet sich in der Aloisius-Basilika in Castiglione.
Aloisius kam am 9. März 1568 als Sohn des Grafen Ferdinand von Gonzaga auf dem Familienschloss Castiglione bei Mantua in Oberitalien zur Welt. Der Vater wollte aus dem Jungen eine Krieger machen, die Mutter erzog ihn zu Frömmigkeit und Gottesfurcht. Im Alter von zehn Jahren legte Aloisius, inzwischen Page am Hof von Florenz, das Gelübde der ewigen Keuschheit ab. Stark beeindruckt von der Persönlichkeit des Kardinals Karl Borromäus von Mailand, von dem Aloisius zwölfjährig die Erste Heilige Kommunion empfangen hatte, reifte in dem Jungen der Entschluss, seine Besitzansprüche als Erstgeborener an seinen Bruder Rudolf abzutreten, auf jegliches Erbe zu verzichten und nur Gott zu dienen.
Aloisius empfängt die Erste Heilige Kommunion
vom Kardinal Karl Borromäus
Gegen den anfänglichen Widerstand seines Vaters trat der 17 Jahre alte Aloisius von Gonzaga am 21. November 1585 in Rom als Novize der Gesellschaft Jesu, dem Jesuitenorden, bei. Nach zwei Jahren legte er seine Gelübde ab. Sein ganzes Leben widmete der junge Mann von nun an der Pflege Schwerkranker sowie theologischen Studien. Während einer schweren Pestepidemie in Rom kümmerte sich Aloisius um die erkrankten, spendete Trost und bemühte sich um würdevolle Beisetzung der Verstorbenen.
Bei der Pflege der Seuchenkranken steckte er sich schließlich selbst an und starb am 21. Juni 1591 in Rom, in der Stadt, in der er immer hatte sterben wollen.
Bei seinem Tod war Aloisius erst 23 Jahre alt. Er hinterließ Briefe und Schriften, die besonders für die Jugend beispielhaft waren. In dem an die römische Kirche S. Ignazio angrenzenden Jesuitenkolleg kann bis zum heutigen Tag das Zimmer  des Ordensmannes besichtigt werden, der zu den großen Hoffnungen der Gesellschaft Jesu gezählt hatte. Seine Heiligsprechung erfolgte 1726.

Darstellung: Aloisius ist als Jesuit in Soutane und mit Rochett dargestellt, manchmal auch als Page. Als Attribute hat er Lilie, Kreuz, Totenkopf und Rosenkranz bei sich. Ein Deckenbild in der Heilig-Kreuz-Kirche in Landsberg zeigt Gonzaga im Fürstengewand, den Fürstenhut zu Füßen (1754).  Auch mit anderen Heiligen des Jesuitenordens Aloisius Gonzaga öfters abgebildet, so mit Ignatius von Loyola (Gemälde von Cignarola im Museum in Vivenza) oder mit Franz Regis und Franz Borgia in der Kirche S. Maria della Pietá in Bologna (Graziani).

Quelle: Heilige und Namenspatrone im Jahreslauf – Schauber-Schindler – Pattloch-Verlag

20.06.2018

Sind Sie in Not? Vertrauen Sie sich dem Herzen Jesu an

Karl Schaffer

In diesem irdischen Leben werden wir es nicht schaffen, niemals in Not zu sein.

Keiner weiß das besser, als der liebe Gott.

Diese Momente der Not sind aber auch die Gelegenheiten, unser Vertrauen zu stärken.

Kaum ein Mittel ist dafür geeigneter, als die "'unwiderstehliche' Vertrauens-Novene zum Herzen Jesu.

https://fokusfatima.blogspot.com/2018/06/die-unwiderstehliche-vertrauens-novene.html

Vor allem im Juni, der Monat, der dem Heiligsten Herz Jesu gewidmet ist.

Sie werden sich vielleicht fragen, warum die Novene "unwiderstehlich" genannt wird.

Weil wir Unserem Herrn Jesus Christus Seine eigenen Worte vorhalten. Er hat uns verheißen, uns zu helfen, und die Erfahrung zeigt, daß er Sein Wort hält. - Als hätten wir je daran gezweifelt.

Sicherlich erinnern Sie sich an den Vers "In Wahrheit sage ich euch, bittet und ihr werdet empfangen, suchet und ihr werdet finden, klopfet an und es wird euch aufgetan werden."

Nun, wenn Sie die ""unwiderstehliche" Vertrauens-Novene zum Herzen Jesu" beten, tun Sie genau das: mit Eifer die Verheißung des Heilandes beten. Sie wiederholen Seine eigenen Worte!

Die Begründung dieser Novene in der heiligen Schrift geht noch weiter:

"In Wahrheit sage ich euch, was immer ihr in Meinem Namen den Vater bitten werdet, das wird Er euch geben."

Oder 

"In Wahrheit sage ich euch, Himmel und Erde werden vergehen, aber Meine Worte werden nicht vergehen."

Worauf warten wir eigentlich noch?

Diese Verheißungen hat Unser Herr Jesus Christus Ihnen und mir selbst gemacht!

Beginnen wir also gleich, diese Novene zu beten: 

https://fokusfatima.blogspot.com/2018/06/die-unwiderstehliche-vertrauens-novene.html

Das Heiligste Herz Jesu will, dass wir uns mit all unseren Nöten an ihn wenden.

Er will, dass wir zu Ihm beten, und Ihm unsere Sorgen anvertrauen.

Auf diese Weise will er uns helfen, aber auch eine Beziehung zu uns entwickeln, die mit der Zeit tiefer und tiefer wird, solange wir zu Ihm vertrauensvoll beten.

Jeder von uns hat eine Not auf dem Herzen:

Dass eine uns liebe Person zurück zur Kirche kommt.
Linderung von Schmerz und Krankheit.
Dass unsere Kinder oder Enkelkinder eine sichere Arbeit finden. Und vieles mehr.

Das Herz Jesu will nur, dass wir Ihm vertrauen und die "'unwiderstehliche' Vertrauens-Novene zum Herzen Jesu".

In diesem Monat ist diese Novene besonders wirksam, denn wir befinden uns im Herz-Jesu-Monat.

Bereiten wir dem Herzen Jesu eine Freude und beten wir in Seinem Monat diese Novene.