05.12.2019

Herz-Mariä-Sühnesamstag - Rosenkranz in Mainz

5

Der nächste Samstag — 7. Dezember — ist der erste Samstag im Monat und somit Herz-Mariä-Sühnesamstag, wie von der Muttergottes in Fatima die ersten Samstage eines jeden Monats bezeichnet wurden. Sie wünschte an diesen Samstagen das Gebet des Rosenkranzes, fünfzehnminutigen Betrachtung der Rosenkranzgeheimnisse, sowie Beichte und Kommunion zur Sühne für die Beleidigungen, die von den Menschen dem Unbefleckten Herzen Mariens zugefügt werden.




Um diese Sühne auch öffentlich zu leisten, beten wir jeden ersten Samstag um 16 Uhr einen Rosenkranz in Mainz, am Marienbrunnen
(Kirschgarten 25)



Herzliche Einladung!


Ein Bild ist mir ins Herz gegraben


Ein Bild ist mir ins Herz gegraben,
Ein Bild, so schön und wundermild,
In guten und in bösen Tagen
Will ich dies Bild im Herzen Tragen.“

„Selig, wer in seinem Leben Jesus, Maria und alle Engel und Heiligen Gottes zu seinen Freunden hat. Zu Führern auf dem Wege, zu Räten im Zweifel, zu Lehrern im Studium, zu Gefährten in der Zelle, zu Beschützern in Gefahren, zu Mitstreitern im Kampfe, zu Fürbitten für die Sünder, zu Nothelfern in der letzten Stunde, zu Tröstern im Todeskampf, zu Fürsprechern im Gericht und zu entgegenkommenden Begrüßern im Himmel!“  (Thomas von Kempen)


Quelle: Sonne Dich – P. Max Dudle SJ. - Hrsg.: Aktion „Deutschland braucht Mariens Hilfe“ - DVCK e. V., Frankfurt am Main

04.12.2019

Die Liebe ist es, die einmal alles neu machen wird



„Ahmt meine Liebe nach, meine opferbereite Liebe. Bringt freiwillig Opfer. Es gibt viele Möglichkeiten, mir ein Wort der Liebe zu schenken oder irgendein Werk der Barmherzigkeit. Die Liebe hat Augen und Ohren, denen nichts entgeht, und ihre Antwort bringt immer ein Stück Himmel auf die Erde. In der Liebe vollzieht sich immer Neuschöpfung. Die Liebe ist es, die einmal alles neu machen wird und die die Erde wie den Himmel sein lässt.“



Quelle: Die Liebe Gottes und die Wunden Jesu – Franziska Maria von der gekreuzigten Liebe – Betrachtungen – Band 2 – Verlag UCLG, Augsburg

03.12.2019

Die menschliche Freiheit ist . . .


Die Menschliche Freiheit ist immer eine mit dem Mitmenschen geteilte Freiheit, eine Gesamtheit von Freiheiten. Nur in einer geordneten Harmonie der Freiheiten, die jedem seinen eigenen Bereich eröffnet, kann eine allgemeine Freiheit aufrecht erhalten werden.

Quelle: Wer nicht Gott gibt, gibt zu wenig – Ausgewählte Gedanken von Papst Benedikt XVI. - Hrsg.: Kirche in Not/Ostpriesterhilfe – Königstein

30.11.2019

Die Muttergottes und der Kampf zwischen Revolution und Gegenrevolution

Viele Katholiken kennen und bewundern heute das Werk des hl. Ludwig von Montfort, weniger zahlreich sind die, die die Wichtigkeit der Rolle der Muttergottes im Kampf zwischen der Revolution und der Gegenrevolution verstanden und die Notwendigkeit der Hingabe an sie erkannt haben, um die furchtbare moralische Krise zu überwinden, die gegenwärtig die Welt erschüttert.
Dieses Thema — es stellt dem II. Teil dieses Buches dar (s, Quelle) — wird im Vorwort der argentinischen Ausgabe von 1970 von „Revolution und Gegenrevolution“ behandelt. In diesem Prolog belegt Plinio Corrêa de Oliveira die Übereinstimmungen seines Buches mit der Abhandlung des hl. Ludwig von der wahren Andacht zur allerseligsten Jungfrau Maria.




Die Sterilität und sogar Schädlichkeit all dessen, was gegen das Wirken der Gnade geschieht, und die überaus große Fruchtbarkeit dessen, was man mit ihrer Hilfe tut, bestimmen genau sie Stellung Unserer Lieben Frau in diesem Kampf zwischen Revolution und Gegenrevolution; denn die Intensität der empfangenen Gnaden hängt von der mehr oder weniger großen Verehrung ab, welche die Menschen ihr gezollt haben.
Doch eine Gesamtsicht der Revolution und der Gegenrevolution kann nicht bei diesen Betrachtungen stehen bleiben. Die Revolution ist nicht allein die Frucht der menschlichen Bosheit. Sie öffnet letztlich dem Teufel Tür und Tor und lässt sich von ihm anregen, antreiben und steuern.
In diesem Zusammenhang ist es nun wichtig, die Gegnerschaft zwischen Unserer Lieben Frau und dem Teufel zu sehen. Die Rolle des Teufels beim Ausbruch und im Fortschritt der Revolution war enorm. Für logisches Denken ist es klar, dass eine so tiefe und allgemeine Explosion ungeordneter Leidenschaften, wie diejenige war, welche der Revolution zum Ursprung verhalf, ohne den Einfluss außernatürlicher Kräfte sich nicht ereignet hätte. Weiterhin wäre es schwierig gewesen, dass der Mensch diese extremen Stufen der Grausamkeit, Gottlosigkeit und Gemeinheit erreicht hätte, wie sie die Revolution mehrere Male im Lauf der Menschheitsgeschichte aus sich entlassen hat, wenn es nicht unter der Mithilfe des bösen Geistes geschehen wäre.
Nun gut, dieser so starke Antriebsfaktor steht ganz in der Abhängigkeit von Unserer Lieben Frau. Es genügt, dass sie einen Bannstrahl gegen die Hölle schleudert, und diese erzittert, läuft irre, flieht und verschwindet von der menschlichen Szene. Wiederum genügt es, dass sie, zur Züchtigung der Menschen, dem Teufel einen gewissen Aktionsradius überlässt, und seine Tätigkeit schreitet voran. So hängen die beiden gewaltigen Faktoren der Revolution und der Gegenrevolution, nämlich der Teufel und die Gnade, von ihrer Macht und von ihrer Herrschaft ab.


Quelle: Wahre Andacht zur Muttergottes – Ein Licht in den Wirren unserer Zeit – Plinio Corrêa de Oliveira – Hrsg.: Verein Österreichische Jugend CGDR, Wien

29.11.2019

Hebe dein Herz . . .


 „Hebe dein Herz, wenn es fallen sollte, ganz sanft wieder auf und verdemütige dich tief vor Gott im Anblicke deines Elends, ohne dich über deinen Fall zu wundern. Denn es ist eben nichts Unerhörtes, dass die Gebrechlichkeit gebrechlich, die Schwäche schwach und das Elend elend ist. Fasse frischen Mut und nimm den Pfad der Tugend im Vertrauen auf die göttliche Barmherzigkeit wieder auf!“  (Hl. Franz von Sales)



Quelle: Sonne Dich – P. Max Dudle SJ. - Hrsg.: Aktion „Deutschland braucht Mariens Hilfe“ - DVCK e. V., Frankfurt am Main

28.11.2019

Die Schutzengel in der Bibel

Der Engel Rafael heilt den blinden Tobit

„Die Engel leugnen heißt, jede zweite Seite der Bibel zu zerreißen“, schreibt ein christlicher Philosoph. Und zurecht. Denn die Heilige Schrift spricht an über 350 Stellen von der Engelwelt. Die geheimnisvolle Gegenwart der Engel zieht sich wie ein roter Faden durch die ganze Bibel.

Die vielleicht bekannteste Engel-Szene des Alten Testaments berichtet, wie der Erzengel Rafael Tobias auf seiner Reise nach Medien begleitet und beschützt. Engel sind, „Boten Gottes“, die „von der Kindheit an bis zum Tod . . . mit ihrer Hut und Fürbitte das Leben des Menschen umgeben“, erklärt der Neue Katechismus der Katholischen Kirche die biblische Aufgabe der Himmelsboten.

Schon im Psalm 90 preist König David: „Gott hat seinen Engeln deinetwegen befohlen, dich zu behüten auf all deinen Wegen;  sie sollen auf ihren Händen dich tragen, dass dein Fuß an keinen Stein stoße“. Auch dem Jakob, der Judith und dem Josua stehen Engel bei. Daniel wird von einem Engel aus der Löwengrube befreit und Elias von einem Engel gespeist.
Petrus wird durch einen Engel aus dem Kerker befreit
Das Eingreifen der göttlichen Lichtgestalten im Neuen Testament ist noch vertrauter. Der Erzengel Gabriel verkündet Maria die Menschwerdung Gottes, dem Josef erscheint ein Engel und rät ihm zur Flucht nach Ägypten, selbst Jesus erhält im Garten Gethsemani Hilfe von einem Engel; Engel stehen auch am Grab des Auferstandenen und begleiten die junge Christengemeinde in Jerusalem. Petrus etwa wir von einem Engel aus dem Kerker befreit.

Jesus selbst spricht wiederholt von der Existenz der Engel. Als seine Junger ihn  fragen „wer im Himmelreich der Größte“ sei, ruft er ein Kind in ihrer Mitte und mahnt sie:
„Wahrlich, ich sage euch, wenn ihr nicht um kehrt und werdet wie die Kinder, so werdet ihr nicht in das Himmelreich eingehen. Wer sich also für gering hält wie dieses Kind, der ist der Größte im Himmelreich . . . Sehet zu, dass ihr keines dieser Kleinen verachtet. Denn ich sage euch, ihre Engel im Himmel schauen allezeit das Angesicht meines Vaters im Himmel“.  (Mt. 18, 1 – 4)

Quelle: PUR spezial – Heft Nr. 1 – Herbst 1999






27.11.2019

Wundertätige Medaille

Fest der „Wundertätigen Medaille“
Paris 1830.


Sie ist ein Geschenk des Himmels. Christus wollt durch seine Mutter den gefährdeten Menschen den Weg vertrauensvoller Glaubenshaltung finden lassen. In einer schlichten Medaille gab sie uns ein Unterpfand ihre mütterlich-helfenden Güte. Am 27. November 1830 würdigte sich die Gottesmutter der Schwester Katharina Labouré zu erscheinen.
Maria zeigte sich mit gesenkten Händen, von denen Lichtstrahlen auf die Weltkugel zu ihren Füßen flossen. Das Bild war von den Worten: „O Maria ohne Sünde empfangen, bitte für uns, die wir zu dir unsere Zuflucht nehmen“ umsäumt. Als zweites Bild erschien die Darstellung der Herzen Jesu und Mariens, von den Buchstaben M und einen einem Kreuz überragt. Maria gab der erstaunten Schwester den Auftrag: „Lass nach diesem Bild eine Medaille prägen. Alle, die sie Vertrauensvoll tragen, werden große Gnaden erhalten.“
Katharina Labouré wurde 1947 heiliggesprochen.
Die Wundertätige Medaille tragen heißt: sein Leben und seinen Tod unter den Schutz Mariens, der Unbefleckten Mutter Gottes stellen.


Quelle: „Sonne Dich“ – Aktion „Deutschland braucht Mariens Hilfe“ – DVCK e.V.

„Die Wundertätige Medaille“



Mit der Erscheinung der Gottesmutter in Paris im Jahre 1830 begann, wie viele mit Recht sagen, das marianische Zeitalter. Maria selber durfte in dieser großen Marianischen Botschaft hinweisen auf ihre bedeutende Stellung im Heilsplane Gottes, die besonders zum Ausdruck kommt in der Wunderbaren Medaille. Sie darf sich zeigen als die Schlangenzertreterin, Gnadenmittlerin, Fürsprecherin und Miterlöserin, als die apokalyptische Frau der Geheimen Offenbarung. Es ist nicht zu verwundern, daß deshalb Maria gerade an dieser Medaille einen Siegeszug ohnegleichen durch die Welt erlebte.

Als 1915 die Lazaristen in den USA auf die Fürbitte Unserer Lieben Frau von der Wunderbaren Medaille eine außerordentliche Gunst erlangten, hielten sie mit ihren Pfarrangehörigen eine Dankandacht. Diese fand soviel Anklang, daß man beschloss, diese Andachtsübung fortan jede Woche zu halten. Angeregt durch die vielen Gebetserhörungen verbreitete sich diese „Immerwährente Novene“ bald in vielen Ländern. Nun ist sie auch nach Deutschland gekommen. Sie kann privat, in der Familie, in kleinen Gemeinschaften, aber am besten in der Pfarrkirche gebetet werden. Die Erfahrung zeigt, daß die Novene einen heilsamen Einfluß auf das kirchliche Leben der Pfarreien ausübt. Vielleicht können sie auch ihren Pfarrer dafür gewinnen. Maria erhält dadurch eine besondere Möglichkeit, ihre Gnade noch mehr ihren Kindern zu zeigen und sie wird ihren Einsatz für diese Novene ihnen auch ganz besonders lohnen. 
Karl Maria Harrer, Pfr.

Quelle: Die „Immerwährende Novene“ zu Ehren Unserer Lieben Frau von der Wunderbaren Medaille.


26.11.2019

„Herr, gib mir dieses Wasser, dass ich nicht mehr dürste“





Jesus, müde von der Wanderung, setzt sich am Brunnen nieder. Da kommt eine Frau aus Samaria, die Wasser schöpfen will. Jesus bittet sie um Wasser, um zu trinken. Die Samariterin fragt ihm, warum er einen Trunk von einem samaritische Weib verlangt. Jesus antwortet ihr:
„Wenn du um die Gabe Gottes wüsstest und wer es ist, der zu dir sagt: Gib mir zu trinken, du würdest ihn bitten, und er gäbe dir lebendiges Wasser. ... Jeden der von diesem Wasser trinkt, wird abermals dürsten; wer aber von dem Wasser trinkt, das ich ihm geben werde, den wird nicht mehr dürsten in Ewigkeit; sondern das Wasser, das ich ihm gebe, wird in ihm zu einem Quell von Wasser, das aufsprudelt zu ewigem Leben.“ (Joh. 4, 6-15)
Die Worte Jesu sind wie Wasser ewigen Lebens. Sie geben uns den Sinn des irdischen Lebens zu verstehen und bereiten uns vor, Ihm im Himmel zu begegnen. Folgen wir ihnen nach!

Bild: Kalender 2017 (4) – Aktion „Das Herz Jesu Apostolat für die Zukunft der Familie“. Herausgeber: TFP Deutschland, Frankfurt