25.07.2017

Hat Gott uns verlassen?


Es ist kein Zweifel, dass auch das christliche Abendland mehr und mehr unter dem Geist der Zersetzung steht. Hat uns Gott verlassen? Wo sind noch echte Zentren der Besinnung und Kraft? Schon längst versagen die Staatsmänner und Diplomaten. Gibt es noch irgendwelche Mächte, die uns einen Blick der Zuversicht gewähren in die Zukunft? Schon allein nach dem Wahnwitz der Rüstungen zu urteilen, stehen wir vor einer Katastrophe von unausdenkbarem Ausmaß.
Was bleibt noch zu tun? Wo ist noch ein wahrer Ansatz zum Frieden? Es muss hier mit brutaler Offenheit gesagt werden:
Wenn wir nicht in kurzer Frist eine radikale Umkehr erleben — der Staatslenker, der Völker, der Einzelnen — dann rasen wir alle in kürzester Zeit in den Abgrund. Die allernächste Zeit wird entscheidend werden.
Was tun wir Christen, wir Katholiken angesichts einer solchen Lage?
Wahrlich, es wäre höchste Zeit, dass wir uns alle, Priester wie Laien, besinnen und gegen die doppelte Flut anstemmen.
Aber wo ist der klare Blick, der Bekennermut, wo die Erkenntnis, was wirklich die Ursache des mangelnden religiösen Einflusses in der Welt ist?
Wir haben die Bibel und Sakramente, wir haben die liturgische und die Jugendbewegung — und doch versagt unser Christentum. Mühsam hält es sich noch in unseren Sakristeien, in unseren zusammengeschrumpften Pfarreien und Vereinen. Aber die große Welt kümmert es nicht.

Quelle: Johannes Maria Höcht: „Fatima und Pius XII. – Maria Schützerin des Abendlandes“. Credo-Verlag Wiesbaden, 1959

Tagesheilige 25. Juli - Hl. Christophorus

Hl. Christophorus, Märtyrer



* 2. Jh. (?) in Kanaan oder Lykien, heute Türkei.
+ um 25=(?) in Lykien (?)

Patron des Verkehrs und vieler Berufsgruppen, die mit dem Verkehr etwas zu tun haben, wie Chauffeure, Kraftfahrer, Fuhrleute, Flößer, Schiffer, Fahrleute, Seeleute, der Pilger, der Reisenden, der Athleten, von Bergstraßen, der Bergleute, Zimmerleute, Hutmacher, Färber, Buchbinder, Schatzgräber, Obsthändler, Gärtner, von Festungen, der Kinder, gegen einen unerwartenden Tod, gegen die Pest, gegen Seuchen, gegen Feuer- und Wassergefahren, gegen Dürre, Unwetter und Hagel, gegen Augenleiden, Zahnschmerzen und Wunden. Nothelfer.

Über Leben und Wirken eines der bekanntesten und volkstümlichsten Heiligen, des Nothelfers Christophorus, gibt es so gut wie keine authentischen Überlieferungen. Bezeugt sind Existenz und Martyrium, alle weiteren Überlieferungen sind Legende. Doc alle Unsicherheiten über das Leben von Christophorus konnten zu keiner Zeit verhindern, daß diesem Märtyrer immer eine ganz besondere Verehrung entgegengebracht wurde. Er gilt als Beschützer der Autofahrer, weshalb viele Menschen eine Christophorus-Plakette am Armaturenbrett ihres Autos befestigen.
Christophorus wurde möglicherweise gegen Ende des 2. Jh. in Kanaan geboren und erhielt von seinen heidnischen Eltern den Namen Reprobus. Erwachsen glich er einen Riesen, so groß und gewichtig war er geworden. Reprobus verließ seine Heimat, um sich, so erzählt es die Legende, auf die Suche nach dem mächtigsten Herrscher der Welt zu machen und diesen zu dienen.
Auf seiner Reise soll der Riesenmensch auf einen Einsiedler gestoßen sein, der ihm befahl, auf seinem gewaltigen Körper Menschen durch einen nahegelegenen Fluss zu tragen. Eine Tages half Reprobus einem kleinen Kind durch das Wasser. Doch auf halber Flussstrecke wurde die Last schwerer und schwerer, Reprobus drohte zu ertrinken. Als er erschöpft am anderen Ufer ankam, sagte das Kind zu ihm: „Jesus Christus war deine Bürde, Du hast mehr als die Welt getragen.“ Christus gab sich so zu erkennen, tauchte den Riesen Reprobus sodann unter das Wasser und taufte ihn auf en Namen Christophorus, was in der griechischen Sprache „Christus-Träger“ bedeutet.
Eine zweite Überlieferung berichtet, der Christ Christophorus sei in seiner Heimat Lykien (heute in der südlichen Türkei) von seinem König, einen strengen Christenverfolger, verhaftet und in den Kerker geworfen worden. Um ihn foltern zu lassen, musste der König 400 Soldaten beordern, da die zuerst eingesetzten 200 Männer mit dem riesigen Gefangenen nicht zurechtkamen. Viele Soldaten heidnischen Glaubens bekehrten sich angesichts der mutigen Haltung von Christophorus. Andere wiederum traten zum Christentum über, als sie sahen, wie die auf Christophorus abgeschossenen Pfeile entweder in der Luft stehenblieben oder vom Körper ihres Opfers abprallten. Ein Pfeil soll den König das Auge durchbohrt haben. Nach tagelangen Martern fiel Christophorus erschöpft, aber nicht tödlich verletzt zu Boden. Da ließ ihn der ungeduldige Herrscher schließlich von mehreren Soldaten enthaupten. Das Todesjahr von Christophorus lag möglicherweise um 250.
Verehrung/Brauchtum: Die große Verehrung für Christophorus verbreitete sich etwa ab dem 5. Jh. im Westen und im Osten. Seit dem 16. Jh. wird der Nothelfer auch in Übersee verehrt. Ein Sprichwort sagt, wenn man am Morgen ein Christophorus-Bild betrachtet, sei man geschützt bis am Abend. Früher wurden deshalb Bilder des Nothelfers ganz groß an die Eingänge von Kirchen oder an belebte Plätze eines Ortes gemalt.
Darstellung: Christophorus gehört zu den am häufigsten dargestellten Heiligen des Abendlandes. Fast immer ist der Nothelfer als Riese, das Christuskind auf der Schulter, einen Stab in der Hand, dargestellt. Auch als Märtyrer oder als Krieger wurde Christophorus abgebildet. Weltruhm erlangten die Christophorus-Fresken von Andrea Mantegna in der Chiesa degli Eremitani in Padua, von denen noch einige erhalten sind, so die Szene der Hinrichtung. Ein Fresko (1491) im Augsburger Dom zeigt den Nothelfer mit dem Christuskind in einem Mäntelchen, ebenso ein Gemälde von Tizian (16. Jh.) im Dogenpalast zu Venedig. Auf einer Wandmalerei in der Kirche St. Andreas in Köln ist Christophorus mit einem Pilgerstab mit Blättern zu sehen. Ebenfalls mit einem Blätter treibenden Stab zeigt Christophorus ein Gemälde von Sano di Pietro (1444) in der Kirche S. Cristoforo in Siena.

Quelle: Heilige und Namenspatrone im Jahreslauf – Schauber . Schindler – Pattloch-Verlag


Tagesheilige 25. Juli - Hl. Jakobus, der Ältere



Hl. Jakobus der Ältere

Der Apostel Jakobus der Ältere ist einer der drei Lieblingsjünger des Herrn, einer der ersten vom Herrn in die Zahl der Jünger berufenen; vom Herrn mit seinem Bruder Johannes Donnersöhne genannt. Er durfte Christus in seiner Verklärung und in seiner tiefsten Erniedrigung am Ölberg sehen. Er starb durch das Schwert im Jahre 42 n. Christus unter Herodes (Apg. 12,2). Sein Leichnam wurde nach Compostella in Spanien gebracht, wo sein Grab durch Jahrhunderte neben Jerusalem und Rom der Berühmteste Wallfahrtsort der Christenheit war.

Quelle: „Sonne Dich“ – P. Max Dudle SJ. – Hrsg.: DVCK e. V., Frankfurt am Main

Die Kathedrale von Santiago de Compostela

24.07.2017

„Die Heilige Messe ist eine Goldgrube“


Und ein Gottesgelehrter spricht: „Jeder Christ möge sich hüten, sich von der täglichen Mitfeier der heiligen Messe abhalten zu lassen. Es würde ja keiner eine heilige Messe versäumen, wenn er durch jede hundert Goldgulden verdienen könnte. Was sind aber hundert Goldgulden im Vergleich zu den unermesslichen geistigen Gütern, die aus der andächtigen Mitfeier der heiligen Messe entspringen?“  (P. Martin von Cochem)

Quelle: Herz-Mariä-Bund


Tagesheilige 24. Juli - Hl. Christina von Bolsena

Hl. Christina von Bolsena

Jungfrau und Märtyrin + 300.
Patronin von Sizilien. 

Die Heilige ist eine der herrlichsten Märtyrergestalten aus dem Urchristentum. Dem Vater und allen Bekannten, welche sie bestürmten, den Göttern zu opfern, gab sie die schöne Antwort: „Das Leben lassen kann ich, aber den Glauben nicht.“ Erst zwölf Jahre hatte Christina erreicht, aber an Starkmut und Glaubenskraft mit dem reifen Mann gewetteifert. Sie wird in der Kirche seit alter Zeit hoch verehrt; die ältesten Nachrichten erzählen, daß sie als junges Mädchen von 11 Jahren in Heiligem Eifer die Hausgötzen ihres Vaters zerbrach, worauf sie von diesem selbst schrecklich misshandelt und zuletzt wegen ihres standhaften Bekenntnisses zu Bolsena getötet wurde

Quelle: „Sonne Dich“ – P. Max Dudle SJ. – Hrsg.: DVCK e. V., Frankfurt am Main


Christina von Belgien
Hirtin, Mystikerin
* um 1150 in Brusthem, Belgien
+ 24. Juli um 1224 in Sint-Truiden, Belgien
Patronin der Sünder; in verzweifelten Lagen; für einen friedlichen Tod, gegen Viehseuchen; gegen Infektionskrankheiten.

Christina von Belgien, auch Christina Mirabilis (die Wunderbare) genannt, war Waise und verdiente sich ihren Lebensunterhalt als Hirtin. Später führte sie ein askethisches  Büßerleben und hatte viele mystische Erlebnisse. Christina von Belgien starb 1224 im Benediktinerinnenkloster von Sint-Truiden, ihre Gebeine wurden bereits 1249 erhoben. Ihren Gedenktag legte man auf denselben Tag wie das Gedenken an Christina von Bolsena.

Quelle: Heilige und Namenspatrone im Jahreslauf – Schauber . Schindler – Pattloch-Verlag





Kinga (Kunigunde) von Polen
Herzogin, Oberin OSCI
* um 1224 in Ungarn
+ 24. Juli 1294 in Alt-Sandecz, Polen
Patronin von Polen und Litauen
1690 Seligsprechung

Darstellung: Die Ungarische Königstochter Kinga, die einen polnischen Herzog heiratete und nach dessen Tod die Leitung des von ihr gegründeten Klarissenklosters Alt-Sandecz übernahm, ist auf Darstellungen in fürstlichen Gewändern oder im Klarissenkleid mit Krone zu sehen.
Quelle: Heilige und Namenspatrone im Jahreslauf – Schauber . Schindler – Pattloch-Verlag 


23.07.2017

Das Geschenk der vollkommenen Reue




Schöne Seelen, ich lehre euch, wie man nie in einer schweren Sünde verbleiben muß.
Weil wir schwach sind und es vorkommt, daß wir fallen, möchte ich euch lehren, wie man es macht, um keinen Augenblick in der schweren Sünde zu verbleiben. Wenn ihr schwer gefehlt habt, dann sammelt euch, sprecht einen Liebesakt zu Jesus: Jesus, ich liebe dich, Jesus, du bist alles für mich, Jesus, ich habe gefehlt, verzeih mir!
In diesen Augenblick wird die Gnade in eure Seele kommen. Und dann geht ihr sobald wie möglich zur sakramentalen Beichte.

Das ist das zweite Zeichen Mariens: daß eure Seele immer von der Gnade Gottes erleuchtet ist.
So werdet ihr zu mutigen Zeugen der Heiligkeit werden, bezeichnet durch Maria, im Geist und in der Seele, um ihre Apostel zu sein, mutige Zeugen des Glaubens, mutige Zeugen der Heiligkeit. So seid ihr bereit für die Umwandlung des Herzens.


Quelle: Marianische Priesterbewegung - Tengen  

Tgaesheilige 23. Juli - Hl. Birgitta von Schweden


Hl. Birgitta von Schweden

Ordensgründerin, Mystikerin OSSalv
* um 1303 in Finstad bei Uppsala, Schweden
+ 13. Juli 1373 in Rom, Italien
Patronin der Pilger; für einen friedlichen Tod.

Birgitta, die als Stifterin des Birgittenordens in die Geschichte einging, kam um das Jahr 1303 im südschwedischen Finstad bei Uppsala zur Welt. Bereits in ihrem 7. Lebensjahr hatte sie Visionen des gekreuzigten Jesus. Als Brigitta 13 Jahre alt war, heiratete sie auf Wunsch des Vaters – die Mutter war bereits gestorben – den 18jährigen Adligen Ulf Gudmarsson, dem sie in einer glücklichen Ehe vier Söhne und vier Töchter schenkte. Wegen ihrer außergewöhnlichen Wohltätigkeit und ihrer frommen Lebensweise genoss Birgitta überall höchstes Ansehen. Im Alter von 32 Jahren wurde sie sogar Hofmeisterin bei König Magnus Eriksson Und hatte am Hof großen Einfluß. Nach einer gemeinsamen Wallfahrt nach Santiago de Compostella zog sich Birgittas Ehemann in ein Zisterzienserkloster zurück, wo er schon 1344 starb.
Der Tod ihres Mannes veränderte das Leben von Birgitta; ihre Visionen häuften sich. In ihnen nannte Christus Birgitta „seine Braut“ und forderte sie auf, seine Mittlerin zu sein. Birgitta schrieb alle diese Erscheinungen in schwedischer Sprache nieder, später erfolgten die Übersetzungen ins Lateinische. König Magnus Eriksson schenkte der Mystikerin 1346 eines seiner Güter in Wadstena in Südschweden, wo Birgitta ein Kloster errichtete, das erste Haus ihres neuen Birgittenordens. Birgitta hatte für die Gemeinschaft der Nonnen eine Regel erarbeitet, die eine Ergänzung der Augustinerregel war. Zusammen mit ihrer Tochter, der später ebenfalls heiliggesprochenen Katharina von Schweden, ging Birgitta 1349 nach Rom, um dort für ihren Orden zu wirken. Unterstützt von der ihr treu zur Seite stehenden Katharina, bemühte sich die Ordensstifterin in den folgenden 25 Jahren unermüdlich um die Verbreitung ihrer Regel, für die sie 1370 in Rom von Papst Urban V. die Bestätigung erhielt. Auf Betreiben Katharinas bestätigte Papst Urban VI. die Birgitten-Regel 1378 noch einmal.
Nach einer Pilgerreise ins Heilige Land starb Birgitta von Schweden bald nach ihrer Rückkehr nach Rom am 23. Juli 1373.
Erwähnenswert ist die Tatsache, daß es heute auf deutschen Boden nur noch ein Birgittenkloster gibt: Altomünster im Osten von Augsburg. Die Nonnen waren im Jahre 1487 in das ehemalige Benediktinerkloster gekommen, das um 750 von dem Einsiedler Alto gegründet worden war. Die Kirche, das letzte Werk des berühmten Barockarchitekten Johann Michael Fischer, gilt wegen ihrer Anlage als einer der ungewöhnlichsten Kirchenbauten.
Darstellung: Von Ordensgründerin Birgitta von Schweden gibt es zahlreiche Darstellungsformen. So ist sie als Pilgerin mit Stab und Flasche zu sehen, dann als Äbtissin mit Stab, auch als Ordensfrau an einem Schreibpult mit Feder in der Hand (Epitaph im Germanischen Nationalmuseum, Nürnberg), oft auch beim Empfang ihrer Visionen. In der Kirche S. Maria Novella in Rom ist ein Fresco aus dem 14. Jh. zu sehen, auf welchem Birgitta die Geburt Jesu als Vision sieht.

Quelle: Heilige und Namenspatrone im Jahreslauf – Schauber . Schindler – Pattloch-Verlag

22.07.2017

Beten heißt...


Beten heißt, Gott bestimmte Zeiten zu weihen, täglich das Morgen-, Abend- und Tischgebet verrichten, den Engel-des-Herrn zu beten, dem hl. Messopfer wenigstens an allen Sonn- und Feiertagen beizuwohnen und die hl. Sakramente der Buße und der Eucharistie regelmäßig zu empfangen.
Es wäre sicher nicht richtig, das Beten nur im Sinne von Bitten auffassen zu wollen. Durch unser Gebet müssen wir, was heute leider oft vergessen wird, Gott auch danken, ihn loben und preisen. Das Universum hat seinem Herrn zu huldigen. Schließlich müssen wir es auch anwenden als da Heilmittel eines in sich gebrochenen, ausgehöhlten Glaubens, der uns und die ganze Welt bedroht. Der Glaube muß immer wieder durch unser Beten neu entdeckt, erkannt und vertieft werden.

Nicht weniger Bedeutung als das Beten hat im Leben des Christen das Dienen. Christus der Herr hat uns darin ein Beispiel gegeben und er lehrt uns: Der Menschensohn ist nicht gekommen, sich bedienen zu lassen, sondern zu dienen und sein Leben hinzugeben als Lösepreis für viele (Mk 10, 45). Und an anderer Stelle der Hl. Schrift lesen wir: Wer mir dient, den wird mein Vater verherrlichen (Jo 12, 26). Damit ist klar ausgesagt, wie unser Dienen beschaffen sein soll, und ebenso, was uns erwartet, wenn wir uns als treue Diener Gottes erweisen.

Quelle: Sonne Dich


Tagesheilige - 22. Juli - Hl. Maria Magdalena


Hl. Maria Magdalena, Büßerin.

Eine Gestalt, welche das Evangelium uns ungemein anziehend und ergreifend schildert. Sie erscheint an vier Orten: als Sünderin und Büßerin beim Gastmahl, dann in der anschaulichen Szene: Maria und Martha in Bethanien; dann bei der Auferweckung des Lazarus und endlich nach der Auferstehung, wo ihr der Heiland erscheint. – Maria Magdalena zeigt uns den hohen Wert der Buße und Reue beim Lieben Gott. „Ihr ist viel vergeben worden, weil sie viel geliebt hat.“ Sie ist die einzige Frau neben der Mutter Gottes, welche in der Heiligen Messe ein Credo hat. Ihre Person zeigt uns auch in der herrlichsten Weise Gottes Barmherzigkeit und die wunderbaren Wege der Gnadenführung.

Lehre: „Wahre Buße kommt nie zu spät. Sie besteht aber darin, daß man die Sünden bereue, beweine, aufrichtig beichte und nicht wieder zurückfalle. Man muß im Guten Standhaft bleiben und die Leiden dieses Lebens geduldig ertragen.“

Quelle: „Sonne Dich“ – P. Max Dudle SJ. – Hrsg.: DVCK e. V., Frankfurt am Main

21.07.2017

Das Herz Jesu


„Es lebe das Herz Jesu in den Herzen der Menschen!“ Das ist ein Ruf inniger Liebe — ein Gebet von seltenem Inhalt. — „Herz Jesu!“ — Das Heiligste Herz Jesu mit all seinen göttlichen und menschlichen Reichtümern: in ihm „wohnt die ganze heiligste Dreifaltigkeit: die Allmacht des ewigen Vaters, die Schönheit und Weisheit des ewigen Sohnes, die hingebende Liebe und der Reichtum des Heiligen Geistes.“   (P. A.)

In ihm wohnt die ganze Liebe des Erlösers; in ihm schlägt die unendliche Kraft des vergossenen kostbaren Blutes: in ihm sind verborgen all die tiefen Geheimnisse und Wirksamkeiten der Eucharistie und aller übrigen Sakramente. Aus ihm fließen all die reichen (großen und kleinen) Gnaden, die irgendeinem Geschöpfe je zuteil werden. Dieses Herz mit all seinen unendlichen, wunderbaren Reichtümern soll leben und herrschen in Menschenherzen, — in den unsern und aller anderen Menschen! — O beseligende apostolische Arbeit!

„Aus seiner Fülle haben wir alle empfangen Gnade um Gnade.“ (Joh. 1, 16.)

Quelle: Weggeleit – P. Jakob Koch SVD.