13.07.2017

Tagesheilige 13.Juli - Sel. Clelia Barbieri und Johannes Höver

Sel. Clelia (Cloelia) Barbieri 


Ordengründerin
 * 13.02.1847 in S. Giovanni in Persiceto, Italien;
 + 13.07.1870 in Bologne, Italien.

Papst Paul VI. Sprach am 27.Oktober 1968 die Norditalienerin Clelia Barbieri selig, die exakt einhundert Jahre zuvor, 1868, in Bologna eine Kongregation ins Leben gerufen hatte, die sich der religiösen Erziehung von Kindern widmete: die Gemeinschaft der „Geringsten Schwestern von der Schmerzhaften Mutter“ (Minime dell'Addolorata). Im Alter von erst 27 Jahren war Clelia am 13. Juli 1870 gestorben; ihre Sterblichen Überreste ruhen bis Heute in einer einfachen Urne in der Kapelle des Mutterhauses in Le Budrie in Norditalien.





Johannes Höver

Ordensgründer CFP
* 10.November 1816 in Oberste Höhe, Nordrhein-Westfalen;
+ 13. Juli 1864 in Aachen, Nordrhein-Westfalen.

Johannes Höver ist der Gründer der Kongregation der „Armen Brüder vom Heiligen Franziskus“. Der Sohn einer armen Bauernfamilie, der den Beruf des Lehrers erlern hatte, war zu dieser Gründung bewogen worden, nachdem er immer wieder mit dem Elend verwahrloster Jugendlichen konfrontiert worden war. Hier wollte er helfen, ein Vorsatz, der 1857 die Gründung seiner Gemeinschaft zur Folge hatte. Maßgebliche Unterstützung dabei leistete Franziska Schervier, die Gründerin der „Armen Schwestern vom Heiligen Franziskus“.
Viel Zeit aber sollte Johannes Höver, der mit Taufnamen Phillip hieß, nicht mehr bleiben, um sein Werk selbst in den Händen zu halten. Ein Schlaganfall fesselte ihn für einige Zeit ans Bett, bis er am 2. Februar 1863 endlich die ewigen Gelübde ablegen konnte. Doch Johannes Höver gesundete nie mehr vollends; am 13. Juli 1864 wurde er von seinem schweren Leiden erlöst. Eine riesige Menschenmenge gab dem Ordensgründer das letzte Geleit zum Friedhof in Aachen. Die Kongregation der „Armen Brüder vom Heiligen Franziskus“ war am 5. Januar 1861 kirchlich bestätigt worden.

Quelle: Heilige und Namenspatrone im Jahresverlauf – Schauber . Schindler – Pattloch-Verlag

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