19.07.2017

Hll. Justa und Rufina von Sevilla - 19. Juli

Francisco Goya, 1817
Gemälde in der Kathedrale von Sevilla
Hll. Justa un Rufina von Sevilla, Märtyrerinnen

* 3. Jh. in Sevilla, Spanien
+ 3- Jh. in Sevilla
Patroninnen von Sevilla und Burgos und der Töpfer

Die Lebensgeschichte der Schwestern Justa und Rufina ist teilweise legendarisch. Sie sollen die Töchter Töpfers in Sevilla gewesen sein und die irdenen Waren des Vaters verkauft haben. Während einer Heidnischen Prozession durch Sevilla bekannten sich die beiden jungen Frauen öffentlich zum Christentum und zertrümmerten ein Götzenbild. Daraufhin wurden sie Festgenommen und gefoltert. Es heißt, Justa sei im Kerker gestorben, Rufina erwürgt worden. Der Spanische König Ferdinand Hl. („der Heilige“) errichtete über der angeblichen Stätte des Martyriums der Schwestern eine Kirche und ein Kloster.

Darstellung: Zahlreiche berühmte Künstler haben Justa und Rufina dargestellt; von Murillo stammt das bekannte Gemälde, das die Märtyrerinnen mit Palmzweigen sowie dem maurischen Turm der Kathedrale von Sevilla zeigt (Provinzialmuseum, Sevilla). Ein weiteres Murillo-Bild befindet sich in der Kathedale von Sevilla. Auch Goya und Zurbarán haben Justa und Rufina gemalt. Als Attribute haben die Märtyrerinnen neben den Palmzweigen fast immer irdene Gefäße bei sich.
Quelle: Heilige und Namenspatrone im Jahreslauf – Schauber . Schindler – Pattloch-Verlag

Bartolomé Esteban Murillo: Justa und Rufina mit dem Turm, den sie bei einem Erdbeben vor dem Einsturz
 bewahrt haben sollen, 1665/1666, 
im Museum der schönen Künste in Sevilla 
Dieser Text stammt aus dem Ökumenischen Heiligenlexikon
von der Webseite http://www.heiligenlexikon.de/BiographienJ/Justa.html

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