17.04.2017

Jesus erscheint seinen Jüngern



Aus dem Evangelium
(Joh. 20, 10-31):

In jener Zeit am Abend des ersten Wochentages, als die Türen (des Ortes), wo die Jünger sich versammelt hatten, aus Furcht vor den Juden verschlossen waren, kam Jesus, stand in ihrer Mitte und sprach zu ihnen:

„Friede sei mit euch!“

Und als er dieses gesagt hatte, zeigte er ihnen die Hände und die Seite. Da freuten sich die Jünger, dass sie den Herrn sahen. Er sprach dann abermals zu ihnen: „Friede sei mit Euch! Wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch!“
Da er dies gesagt hatte, hauchte er sie an und sprach zu ihnen: „Empfanget den Heiligen Geist. Welchen ihr die Sünden nachlassen werdet, denen sind sie nachgelassen; und welchen ihr sie behalten werdet, denen sind sie behalten.“

Thomas aber, einer von den Zwölfen, der Zwilling genannt, war nicht dabei, als Jesus kam. Darum sprachen die anderen Jünger zu ihm: „Wir haben den Herrn gesehen.“
Er aber sagte zu ihnen: „Wenn ich nicht an seinen Händen das Mal der Nägel sehe und meinen Finger in den Ort der Nägel und meine Hand in seine Seite lege, so glaube ich nicht.“ 

Acht Tage später waren seine Jünger wieder versammelt und Thomas mit ihnen. Da kam Jesus bei verschlossenen Türen, stand in ihrer Mitte und sprach: „Friede sei mit Euch!“ Dann sagte er zu Thomas: „Lege deinen Finger her und sie meine Hände; reich deine Hand und lege sie in meine Seite, und sei nicht länger ungläubig, sondern gläubig.“
Thomas antwortete und sprach zu ihm: „Mein Herr und mein Gott!“ Und Jesus sprach zu ihm: „Weil du mich gesehen hast, Thomas, hast du geglaubt;

„selig die nicht sehen und doch glauben!“


Quelle: Sonne Dich – P. Max Dudle SJ. - Hrsg.: Aktion „Deutschland braucht Mariens Hilfe“ - DVCK e. V., Frankfurt am Main

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