08.02.2017

Am Ende wird mein Unbeflecktes Herz triumphieren


Bei der letzten Erscheinung in Fatima am 13. Oktober 1917 hatten die drei Seherkinder eine Vision von der Heiligen Familie. Neben der Sonne erschienen der Heilige Joseph mit dem Jesuskind und unsere Liebe Frau vom Rosenkranz.
Betet jeden Tag den Rosenkranz (auch in der Familie) hieß die Bitte der Muttergottes bei jeder Erscheinung. Der Himmel wollte damit schon auf die großen Bedrohungen der Familien durch die Zerstörung der Ehe, die Sünden des Fleisches, durch unsittliche Moden, durch die Verführung der Kinder in Medien und Unterricht u.v.a. hinweisen.

Benedikt XVI. über die Heilige Familie als Vorbild der Familie heute:

„Hier (in Nazaret) kommen wir noch mehr dazu, am Beispiel Marias, Josefs und Jesu die Heiligkeit der Familie zu würdigen, die im Plan Gottes auf der im heiligen Bund der Ehe geschlossenen Beziehung zwischen Mann und Frau basiert, die sich ein Leben lang die Treue halten und das von Gott geschenkte neue Leben annehmen. Wie notwendig ist es doch, dass sich die Männer und Frauen unserer Zeit wieder diese grundlegende Wahrheit zu eigen machen, die das Fundament der Gesellschaft bildet; wie wichtig ist doch das Zeugnis von Ehepaaren für die Bildung gesunder Gewissen und den Aufbau einer Kultur der Liebe!“
Nur durch die Heiligung der Familie kann unsere Gesellschaft wieder gesunden. Dazu erbittet uns die Gottesmutter alle notwendigen Gnaden, wie Jacinta sagte: „Gott schenkt uns Seine Gnaden durch das Unbefleckte Herz Mariens und die Menschen sollen sie durch dieses Herz erbitten.“

Aus dem „Goldenen Buch“ 
vom hl. Ludwig Maria Grignion von Montfort:

„Die wahre Andacht zu Maria ist zart, das heißt, sie ist beseelt von dem größten Vertrauen zur allerseligsten Jungfrau, die man in allem als seine gute Mutter betrachtet. Die wahre Andacht bewirkt, dass eine Seele in all ihren leiblichen und geistigen Nöten mit Einfalt, Zärtlichkeit und kindlichem Vertrauen zu Maria ihre Zuflucht nimmt und den Beistand dieser guten Mutter zu jeder Zeit, an allen Orten und in allen Anliegen erfleht: in ihren Zweifeln, um darüber erleuchtet zu werden; in ihren Verirrungen, um wieder auf den rechten Weg zu gelangen; in ihren Versuchungen, um standhaft zu bleiben; in ihren Schwachheiten, um gestärkt zu werden; bei ihren Sünden, um sich wieder zu erheben; bei ihren Enttäuschungen, um wieder Mut zu gewinnen; in ihren Gewissensängsten, um davon befreit zu werden; in ihren Kreuzen, Arbeiten und Widerwärtigkeiten des Lebens, um Trost zu erhalten. Mit einem Wort, in allen Übeln des Leibes und der Seele ist Maria Zuflucht ihres wahren Verehrers, ohne dass er zu fürchten braucht, diese gute Mutter zu belästigen oder dem Heiland zu missfallen.“

(Aus dem Kalender „365 Tage mit Maria“ von der Aktion „Deutschland braucht Mariens Hilfe“, 2011)

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