27.11.2016

Tagesheilige - 27. November: Hl. Bilhildis von Altmünster

Hl. Bilhildis von Altmünster

Äbtissin OSB
Geboren: 7. Jh. in Veitshöchheim, Bayern
Gestorben: um 734 in Mainz, Rheinland-Pfalz

Abbildungen lassen einige Rückblicke auf das Leben von Bilhildis zu, über das ansonsten nur wenig überliefert ist. So soll Bilhildis Mitte des 7. Jh. in Veitshöchheim bei Würzburg geboren worden sein. Als junge Frau heiratete sie, so die Legende, den heidnischen Thüringerkönig Hetan I. Nach der Überlieferung soll es Bilhildis gelungen sein, ihren Ehemann zum Christentum zu bekehren. Nach Hetans Tod Anfang des 8. Jh. gründete die Witwe mit Unterstützung ihres Onkels, Erzbischof Sigibert, bei (in) Mainz das Kloster Altmünster, dem sie selbst bis zu ihrem Tod um das Jahr 734 als Äbtissin vorstand. Eine Grabstätte der Bilhildis gibt es heute nicht mehr, ein Teil ihrer Reliquien wird in der Mainzer Pfarrkirche St. Emmeram aufbewahrt.

Verehrung/Brauchtum: Die Verehrung für Bilhildis ist seit dem 9. Jh. nachweisbar.

Darstellung: Bilhildis ist auf Abbildungen mit dem Äbtissinnengewand bekleidet, als Attribute hält sie Kirchenmodell und Stab. Auf einem Stich von Bartholomäus Anton Cöntgen (um 1730) und in einer Steinfuge (1723) im Altertumsmuseum in Mainz ist Bilhildis jeweils im Fürstenhermelin mit dem Kirchenmodell von Altmünster dargestellt.

Quelle: Heilige und Namenspatrone im Jahreslauf – Schauber-Schindler – Pattloch-Verlag



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