16.10.2016

Wir können etwas von den Kindern dieser Welt lernen:


Nehmen wir einen Geschäftsmann; wie bemüht er sich Geschäfte zu machen! Kein Weg ist ihm zu weit, er arbeitet Tag und Nacht, um zum Verdienst zu kommen. Oder denken wir an die Sportler! Welche Mühen und Entbehrungen nehmen Sie für den Erfolg auf sich. Welche Opfer bringen Menschen für ein Vergnügen, die ganze Nacht schlafen sie nicht und arbeiten anschließend. Das ist die Klugheit der Weltkinder.
Nun betrachten wir die Gotteskinder: Erstürmen sie auch mit einem solchen Eifer den Himmel? Wir wissen, eine heilige Messe hat unendlichen Wert, aber gewissenlos und gleichgültig ziehen wir etwas anderes vor. Wir wissen, die Leiden der Zeit stehen in keinem Verhältnis zu den Freuden des Himmels, aber wie einfallsreich sind wir um den von Gott geforderten Abtötungen aus dem Weg zu gehen. Gott dürfen wir unsren Vater nennen, in Ewigkeit sollen wir an Seiner Herrlichkeit teilhaben, doch wie erschreckend nachlässig eifern wir für dieses Ziel, das allein erstrebenswert ist.



„Wir können uns nicht herbeilassen, ganz nach Art und Welt zu leben, ohne uns von Gott zu entfernen und so alles verlieren!“ (Hl . Franz von Sales)


Quelle: Sonne Dich – P. Max Dudle SJ. - Hrsg.: Aktion „Deutschland brauch Mariens Hilfe“ - DVCK e. V., Frankfurt am Main

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