16.10.2015

Tagesheilige 16. Oktober: Hl. Gerhard Majells


Gerhard Majella

Laienbruder, Mystiker CSSR – Geboren: 23. April 1725 in Muro Lucano, Italien – Gestorben 16. Oktober 1755 in Caposele bei Neapel, Italien.

Papst Pius X. sprach am 11. Dezember 1904 Gerhard Majella heilig, der von Beruf, eigentlich Schneider gewesen war, 23jährig jedoch Laienbruder im Redemptoristenorden wurde. In seinem Kloster in Süditalien übte Majella die Ämter des Pförtners und des Sakristans aus und bewies dabei außergewöhnliche Gnaden der Wunder und der Weissagung. Vielen seiner Patres war er dadurch bei ihren teilweise beschwerlichen Tätigkeiten behilflich.
Gerhard Majella wurde nach seinem Tod im Kloster Caposele bei Neapel beigesetzt; seine Grabstätte war von Beginn an das Ziel vieler Wallfahrer. Im Volk war Gerhard aufgrund seiner außergewöhnlichen Begnadungen schon von seiner Kindheit an verehrt und geliebt worden. Wenn er irgendwo in ein Dorf oder eine Stadt gekommen war, ging in Windeseile der Ruf herum: „Der Heilige ist da!“
Verehrung/Brauchtum: Gerhard Majella wird vor allem von Frauen, die sich ein Kinde wünschen oder die Schwanger sind, um Beistand angerufen. Aus diesem Grund trägt der Heilige den Beinamen „Engel der Mütter.“ In Italien, Belgien, England, Holland, aber auch in Norddeutschland und in den USA gehört Gerhard Majella zu den Volkstümlichsten Heiligen.
Darstellung: Gerhard Majella ist im Ordenskleid der Redemptoristen dargestellt, als Attribute hat er Buch, Kreuz und Totenschädel bei sich.


Quelle: Heilige und Namenspatrone im Jahreslauf – Schauber-Schindler - Pattloch-Verlag

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