06.10.2015

Entweder haben die Heiligen zuviel getam, oder...

Entweder haben die Heiligen zuviel getan, …

„Entweder haben die Heiligen zuviel getan, oder wir  tun zuwenig, um selig zu werden. Sind wir von der Wahrheit unseres Glaubens fest überzeugt? Wenn wir sie nicht glauben, so tun wir noch zuviel; glauben wir sie aber, dann kann das Wenige, das wir tun nicht genügen.“   (P. Croiset)

Gehe einmal heute etwas ernsthaft mit dir ins Gericht und frage dich:
Tu ich genug für Gott und meine Seele?
Bete ich Genug?
Kann mein Gebet sich sehen lassen?
Vielleicht ein bloßes Lippengeflüster ohne Herz und  Geist?
Vielleicht ein stetiges Betteln um Kleinigkeiten für mich ...?
Arbeite ich genug? Ist es Pflichtarbeit oder Tändelei ...?
Machen mir die zwei Hauptgebote Vorwürfe?
Was habe ich gestern Gott zuliebe getan?
Was zugunsten meiner Mitmenschen?
Was will ich heute für Gott und die Menschen tun? ...

Jetzt lies noch einmal von Anfang an:
„Entweder haben die Heiligen zuviel getan, oder wir ...“

„Jesus siegt in seinen Dienern. Aber alle diese Siege müssen den Weg durch das Kreuz nehmen. Wer so feige ist, dass er das Kreuz scheut, der mag in seiner Ruhe bleiben. Großes für Gott und seine Kirche zu tun, ist er nicht fähig.“  (P. A.)

„Gott bemisst das Kreuz nach unserer Kraft und er gibt Kraft nach unserem Kreuz.“

„Keiner, der seine Hand an den Pflug legt und wieder zurückschaut, ist tauglich für das Reich Gottes.“  (Luk. 9, 62.)

Quelle: Weggeleit – P. Jakob Koch SVD. - St. Gabriel-Verlag, Wien



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